Heddesheim

Heddesheim Katholiken setzen Signal gegen Einsamkeit

Briefe und Karten sollen Mut machen

Zum Mitmachen lädt die katholische Kirchengemeinde Heddesheim Bürger mit einer Briefaktion ein. „Wir möchten uns mit dieser Corona-Situation nicht abfinden. Mit Briefen und Karten möchten wir ein Signal der Hoffnung und des Trostes gegen die Einsamkeit setzen“, erklärt Diakon Tomas Knapp.

Angesprochen sind sowohl Jugendliche als auch Erwachsene jeden Alters und jeder Konfession. „Es geht allein um eine soziale Geste in dieser schweren Zeit“, so Knapp. Besonders schlimm treffe es in diesen Tagen die älteren Mitmenschen, Bewohner von Seniorenheimen, Pflegekräfte, einsame Menschen, Alleinerziehende und Trauernde. „Erzählen Sie in einem kurzen Brief oder einer Karte von eigenen Erfahrungen in der Pandemie, von dem, was Ihnen selbst Mut und Hoffnung geschenkt hat“, wünscht der Diakon.

Ein paar nette Worte, ein Gedicht, ein Liedvers oder ähnliches könne für den anonymen Empfänger ein aufmunterndes Zeichen sein. „Machen wir unseren Mitmenschen Mut und lassen wir sie spüren, dass wir eine tragfähige Gemeinschaft sind!“, appelliert Knapp. Die Briefe oder Karten sollen in einen verschlossenen Umschlag gesteckt und in den Briefkasten des Pfarrbüros Heddesheim, Unterdorfstraße 17, eingeworfen oder per Post dorthin geschickt werden. Auf den Briefumschlag sollte das Stichwort: „Aktion: Schreib mir bitte…!“ stehen. Die gesammelte Post wird an den betreffenden Personenkreis weitergeleitet. Wenn die Adresse angeben ist, antwortet vielleicht sogar der Empfänger.

Bei Fragen gibt Diakon Tomas Knapp unter Telefon 0152/ 08 58 05 52 oder nach E-Mail an tomas.knapp@kath-hela.de gern weitere Informationen.