Heddesheim

Heddesheim Nach 22 Jahren gibt Willi Jöst die Kasse ab / Kleiderkammer geschlossen

Christoph Bundschuh neuer Kassierer

Archivartikel

Viel Herzblut steckten die Frauen und Männer des Deutschen Roten Kreuzes in Heddesheim in die Kleiderkammer. „Eine kostbare Dienstleistung mussten wir leider mangels geeigneter Räumlichkeiten aufgeben“, bedauerte DRK-Vorsitzender Thomas Tuschner. Die neuen Container, die inzwischen als Ersatz im Ort aufgestellt sind, haben sich bewährt. „Die bisherigen Erfahrungen sind durchaus positiv“, so der Vorsitzende. Tuschner hofft darauf, in Zukunft einen geeigneten Raum zu finden.

Darüber hinaus sind die DRK-ler in der Gemeinde aktiv. Sie arbeiten im Sport- und Kulturausschuss sowie im Sozial- und Klimabeirat mit. Beim Sommertags- und Martinszug sind sie ebenfalls im Einsatz. Dazu kommen die Feuerwehrhauptübung, die Partnerschaftskommission und die Blutspenderehrung. Tuschner bedauerte, dass in der Badesaison der Eingang zum Einsatzzentrum zugeparkt war, stellte aber erfreut fest, dass eine Straßenlaterne vor das Gelände des Einsatzzentrums installiert wurde. Drei Blutspenden und die Beteiligung bei „Wir wollen helfen“ wurden mit Erfolg absolviert. Lob hatte Tuschner für die Jugend übrig, die sich bei DRK Wettbewerben beteiligte.

35 Vogelkästen gesäubert

Der Jahresabschluss im Bürgerhaus, organisiert von der Jugendabteilung kam wieder gut an. „Auch wir stellten fest, dass die bei unseren Einsätzen die Respektlosigkeit uns gegenüber zunimmt und wir aktiv behindert werden“, so Tuschner. „Wir engagieren uns weiterhin für die Gemeinschaft“, sagte Tuschner. Ines Tuschner zählte die Aktivitäten der Jugendabteilung auf.

„Mit Flüchtlingskindern auf der Eisbahn war eine tolle Aktion“, so Ines Tuschner. 35 Vogelkästen wurden in der Gemarkung gesäubert, bei den Blutspenden geholfen und bei überregionalen Wettbewerben teilgenommen. Die Zaundekoration am Einsatzzentrum zeigt die kreative Seite der Jüngsten. Beim Gemeinde-Ferienprogramm waren die DRK-ler auch dabei. Was durch Menschlichkeit entsteht wurde auf der Jahresabschlussfeier gezeigt. „15 weibliche und 17 männliche Bereitschaftsmitglieder sind im Dienst am Nächsten aktiv“ berichtete Bernd Kalitzki. Auf zahlreiche Veranstaltungen der örtlichen Vereine und der Gemeinde werden Sanitätsdienste geleistet. Dazu kamen Einsätze in den benachbarten Gemeinden. „Es freut uns, dass durch die neunen Digitalmelder die Alarmierung mit der Feuerwehr besser klappt. 2018 waren es 13 Alarme“, meinte Kalitzki. Er erwähnte, dass die Bereitschaft bei der Sortierung der Altkleider beim Sortieren hilft und diese dann zum Sammelcontainer transportiert.

Einen kleinen Gewinn konnte Schatzmeister Willi Jöst melden. Die Kasse prüften Sabrina Matthes und Heidi Herion. Sie lobten die gewissenhafte Arbeit von Jöst und stellten den Antrag auf Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig erfolgte. Thomas Tuschner dankte Jöst für 22 Jahre Führung der Finanzgeschäfte. „Wir verstehen, dass du das Amt in jüngere Hände geben willst und danken dir von Herzen für die viele Arbeit, die du geleistet hast“. Zum Nachfolger wurde Christoph Bundschuh gewählt.

Der 30-jährige arbeitet als Controller bei der Caritas in Frankfurt und bringt die besten Voraussetzungen für dieses Ehrenamt mit. „Der Seniorensport lief schon besser“, stellte Sieglinde Laub mit Bedauern fest. „Jung und Alt arbeiten bei der DRK-Ortsgruppe gut zusammen“, stellte Thomas Tuschner am Schluss fest. diko