Heddesheim

Heddesheim „Offene Scheier“ der IG Heimatgeschichte

Gäste erhalten Einblick in die Vergangenheit

Bei den hohen Temperaturen am vergangenen Sonntag kam die Veranstaltung „Offene Scheier“ der Interessengemeinschaft (IG) Heimatgeschichte Heddesheim gerade recht: Dort konnte man im Hof mühelos ein schönes schattiges Plätzchen auf den von der Gemeinde gestellten Bierbänken finden. Rolf Bleichers Live-Musik auf dem Akkordeon trug zur heiteren Stimmung bei. Schon von Weitem hörte man, dass in der Beindstraße ’was los ist. Dank des lustigen Sketches über das Dorf- sowie Stadtleben und der munteren Moderation von IG-Mitglied Hubert Kolkhorst gab es viel zu lachen.

„Wir haben heute schon fünf Anfragen erhalten, ob man uns beispielsweise einen Sackkarren schenken könnte“, berichtete Koordinatorin und Schriftführerin Edith Sollich dem „MM“ und führte weiter aus: „Solche Geschenke sind bei der IG Heimatgeschichte gut aufgehoben.“ Schließlich beziehen sich diese auf das alltägliche Leben von früher. „Ich nenne es gelebtes Leben; das sind Dinge, mit denen man früher gelebt hat und die man früher benutzt hat“, so Sollich weiter. Viele erinnerten sich an damals und daran, dass sie jene Gegenstände ebenfalls in Gebrauch hatten.

Den Tag der offenen Tür nutzten die Besucher, um einen Blick in die große alte Scheune und ihren wunderschönen Garten zu werfen. Außerdem wurden Hans-Dieter Meinls besondere Holzarbeiten aus alten Scheunenbrettern ausgestellt. Diese waren mitunter der Höhepunkt des Tages. „Ich habe auch schon etwas in Auftrag gegeben: einen Garderobenständer für das Alte Rathaus“, erzählte Edith Sollich.

Über den gelungenen Nachmittag freuten sich alle IG-Mitstreiter sehr. „Mit wenig Leuten kriegt man viel hin, wenn man effektiv arbeitet“, so die Koordinatorin stolz. „Aber die Partner müssen als Helfer zur Seite stehen“, fügte sie schmunzelnd hinzu. kata