Heddesheim

Heddesheim Junge Generation erscheint trotz freien Eintritts am Badesee nicht zur Versammlung

Jugendvertreter warten vergeblich

Archivartikel

Beste Laune trotz des getrübten Wetters bewiesen die sieben Jugendvertreter von Heddesheim am vergangenen Sonntag bei der Jugendversammlung am Heddesheimer Badesee. Seit März vergangenen Jahres sind die 16- bis 18-Jährigen in ihrem Amt und fungieren als Stimme der Jugend.

Jährlich findet die Jugendversammlung statt, um Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, in direkten Kontakt mit dem Jugendvertretergremium zu treten. Für Ideen und Wünsche war Platz auf dem bereitgestellten Flipchart und auch für Spiele und Eis war gesorgt – nur das Wetter spielte nicht mit.

„Wir sind gut vorbereitet, aber für die Aktionen bräuchte man halt noch Jugendliche“, sagte Anne Bauer, die Betreuerin der Jugendvertreter und Leitung des Jugendhauses Heddesheim. Trotz freien Eintritts am See für alle, die an der Versammlung teilnehmen wollen, kam kein einziger Jugendlicher vorbei, und die Veranstaltung musste schließlich sogar frühzeitig abgebrochen werden. Doch alle blieben guter Dinge und wollen es einfach an einem anderen, hoffentlich sonnigeren Tag noch einmal versuchen – damit die Versammlung genauso erfolgreich wird wie letztes Jahr. Voraussichtlich wird der Nachholtermin am Sonntag, 8. September, sein. Genaueres dazu, sowie jegliche Neuigkeiten der Jugendvertreter, können auf Facebook und Instagram unter Jugendvertreter Heddesheim gefunden werden. Einige Gemeinderäte sowie der Bürgermeister-Stellvertreter Rainer Hege ließen es sich nicht nehmen, auch diesmal bei den Jugendlichen vorbeizuschauen.

„Das ist ein tolles Zeichen dafür, dass sie unser Engagement schätzen“, freut sich Katharina Engel. Dass die Zusammenarbeit gut funktioniert, zeige sich unter anderem an der neuen Schaltung der Fußgängerampel. Am Alten Rathaus reichte die Zeit nicht, um rechtzeitig vor dem Umschalten auf die andere Straßenseite zu gelangen. Das wurde nun auf Initiative des Jugendvertretergremiums verbessert.

Zaun am Bolzplatz

Ein weiteres aktuelles Projekt zielt auf die Erhöhung der Zäune am Bolzplatz ab. „Das ist notwendig, damit die Bälle beim Fußballspielen nicht mehr über das Tor hinaus auf die Straße fliegen“, erklärt Kim Reinhard. Genügend Ideen und Tatendrang haben die sieben Jugendlichen also, nur dieses Mal fiel die Aktion eben sprichwörtlich ins Wasser.