Heddesheim

Heddesheim Traditionelle „Tour durch die Flur“ der CDU / Politik sucht Gespräch mit den Bürgern

„Kontakt zu den Handelnden“

Archivartikel

„Die Tour durch die Flur der CDU Heddesheim ist eine wesentliche Information zum kommunalen Geschehen vor Ort. Sie bietet den direkten Kontakt zu den politisch Handelnden in unserer Gemeinde“, erklärte die stellvertretende Ortsvorsitzende Christiane Heidrich.

Der erste Halt war an der Ecke Unterdorfstraße zur Bahnhofstraße. Fraktionschef Martin Kemmet erläuterte die Instandsetzung der Gas- und Elektroleitungen, die nach mehr als 40 Jahren durch die Versorgungswerke Heddesheim erneuert werden. Diese Baumaßnahme ermögliche auch Arbeiten an den Leitungen der Wasserversorgung, der digitalen Vernetzung und der Abwasserversorgung, die, wenn nötig, sofort erledigt werden. „Dies verringert die anteiligen Kosten und die Sperrung der Verkehrswege“, so Kemmet.

Die Sommerferien werden zur Sanierung des 60 Jahre alten Querbaues der Hans-Thoma-Grundschule genutzt, die Fenster getauscht und die Heizung erneuert.

Über die Maßnahmen an der Regenrückhalteanlage am Seeweg informierte Vorstandsmitglied Volker Wittneben: „Die aus vier Förderschnecken bestehende Hebeanlage wird erneuert und neu strukturiert mit dem Ziel, Förderreserven für den Transport von Abwasser zu haben.“ Zudem besteht die Möglichkeit, bei Schlagregen vorgeklärtes Abwasser in den Vorfluter Landgraben einzuleiten.

Neubaugebiet gelungen

Das Neubaugebiet „Mitten im Feld II“ erläuterte Vorstandsmitglied Christine Bode, die im Gebiet I auch wohnt. Sie lobte die Gestaltung beider Wohngebiete mit ausgewogenen Hausformen und Nutzungsarten. „Auch bei Mitten im Feld II wird es Ein- und Mehrfamilienhäuser geben für Eigentümer und Mieter sowie sozialen Wohnungsbau“. Dazu Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel und Drogeriebedarf.

Christine Bode erwähnte die archäologischen Untersuchungen, die das Wissen über die frühen Ansiedlungen an der ehemaligen Neckarschleife erweitert haben. „Der Radweg entlang der Straße nach Muckensturm macht die Fahrt für die Nutzer sicherer“, sagte Bode.

Martin Kemmet gab Einblicke in die Sanierung des Hallenbades, deren zweiter Abschnitt jetzt durchgeführt wird. „Die Kosten von 5,5 Millionen Euro können wohl eingehalten werden“, so der Fraktionschef.

Der letzte Stopp fand im Boulodrome statt. Hier nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit, das Spiel mit den stählernen Kugeln zu testen. Unter ihnen waren Landtagsabgeordnete Julia Philippi und Bundestagskandidat Alexander Föhr.