Heddesheim

Heddesheim Ferienprogramm beim DRK mit viel Information und lustigen Spielen

Nasse Fracht geschickt ins Ziel gebracht

Archivartikel

Wofür steht das Deutsche Rote Kreuz (DRK), und was machen seine Mitglieder? Das alles wurde den Teilnehmern des Ferienspiels beim DRK Heddesheim ganz genau erklärt. Die Sechs- bis Zwölfjährigen konnten an dem Nachmittag am Heddesheimer Einsatzzentrum ihre vielen Fragen stellen. Die Gruppenleiter Sarah Klemm und Leon Papendick vom Jugendkreuz hatten auf alles eine Antwort parat. Und sie vermittelten sogar lebenswichtige Tipps, wie man einen Notruf absetzt. Den kann man nämlich laut Sarah nicht oft genug üben: „Man weiß nie, wann man ihn mal gebrauchen muss.“

Spannende Wettbewerbe

Beim Anlegen eines Verbands gaben sich die kleinen Teilnehmer besonders viel Mühe – schließlich darf er nicht zu fest, aber auch nicht zu locker befestigt sein. Danach ging es ans Eingemachte: Die Gruppenleiter stellten jeweils vier Hütchen hintereinander in Form von zwei geraden Linien auf. Der Abstand zwischen den Hütchen betrug ungefähr fünfzig Zentimeter. Ein Slalomlauf? Das wäre zu einfach gewesen! Nachdem zwei Teams gebildet wurden, bekam jedes eine Trage in die Hände gedrückt. Da es aber nicht um Geschwindigkeit ging, sondern um Geschicklichkeit und Balance, wurde auf jede Trage ein Eimer voll Wasser gestellt. Die Gruppe, die unterwegs am wenigsten Wasser verloren hatte, sollte gewinnen. „Auf die Plätze, fertig, los!“, rief Leon Papendick, der selbst seit 2004 beim DRK dabei ist. Die Anstrengung stand den Mädchen und Jungen ins Gesicht geschrieben: Alle wollten sie natürlich am liebsten mit vollen Wassereimern zurückkommen.

Weil es nach Runde eins keinen eindeutigen Sieger gab – das Team mit mehr Wasser hatte wohl ein Hütchen ausgelassen – fand ein neuer Entscheidungslauf statt. Und zwar mit Hindernis: Jetzt mussten die Teams ihre motorischen Fähigkeiten beweisen und über eine Bierbank laufen, und zwar mit Trage und vollem Wassereimer in den Händen. Das zweite Finale wurde sehr erfrischend und lustig, weil sich die Teams mit dem Wasser gegenseitig nass machten.

Später durften die Kinder unter anderem noch Wasserballons auf Löffeln balancieren, was allen viel Freude bereitete. „So soll es ja auch sein“, freute sich Sarah Klemm mit den Teilnehmern: „Die Kinder sollen etwas lernen, aber bei dem Wetter darf so ein nasser Spaß natürlich nicht fehlen.“ kata