Heddesheim

Heddesheim Hundeverein informiert über Hunde und Bienen auf dem Vereinsgelände

Natur unter Bäumen erkundet

„Die Hunde sollen motiviert werden und keinen Druck verspüren“, erklärte Uwe Rakowski, der als Übungsleiter und Trainer vom Heddesheimer Hundeverein beim Jugendferienprogramm sein Wissen an die zwölf Kinder weitergab. Die Kids hörten aufmerksam zu, wie man ein Kommando richtig ausspricht und mit der eigenen Körpersprache unterstützt. „Erst den Hundebesitzer fragen, bevor man einen fremden Hund streichelt“, war die wichtige Botschaft von Rakowski an die Kinder.

Auf dem Vereinsgelände ließ es sich bei der brütenden Hitze, dank der hohen, schattenspendenden Bäume aushalten. Acht Hunde standen für die Kinder zur Verfügung. Doch zunächst wurde von den Vierbeinern gezeigt, was sie von ihren Frauchen und Herrchen gelernt haben. Blitzende Augen der Freude, aber auch Skepsis, ob der fremde Hund gehorchen wird, war zu sehen und zu spüren. Doch dank der diversen Leckerlis wurden die Übungen, mit Unterstützung der Hundebesitzer, gemeistert. Die Hunde sprangen über Hürden, rannten durch ein Tunnelrohr und kletterten über eine Brücke.

Gut, dass die 1. Vorsitzende Doris Trapp vor Beginn der praktischen Stunde ein Hundequiz durchführte. Warum kneift ein Hund manchmal seinen Schwanz ein, was dürfen Hunde nicht fressen, musste beantwortet werden. Die 10-jährige Khonav hatte Spaß mit der gleichaltrigen Chila, einem Australian Shepherd Mini. Nils (neun Jahre) rannte mit dem zweijährigen Yorkshire Terrier Maja vergnügt über den Trainingsplatz. Die anschließenden Getränke wurden von den Kindern dankbar getrunken.

Pizza zum Abschluss

Erstmals waren Martina und Klaus Jung aus Weinheim ein Programmpunkt des Nachmittags. Die Beiden haben seit Beginn des Jahres zwei Bienenvölker auf dem Hundeplatz. Eine gute Gelegenheit, den Kindern die Angst vor Bienen zu nehmen. Anhand zahlreicher Bücher, die von den Kindern mit Interesse durchblättert wurden, vermittelte das Ehepaar Jung viel Wissen. Spannend war es, Bienen, Hummeln und Hornissen unter dem Mikroskop ganz genau zu betrachten. So hörten die jungen Gäste auch, dass Klaus Jung in diesem Jahr bereits acht Kilogramm Honig erwirtschaftet hat. „Im nächsten Jahr wird der Ertrag höher, es muss sich erst entwickeln“, erzählte der Weinheimer Hobbyimker. In einem Schaukasten waren Honigwaben, ein Mittelwandrohling und eine Brutwabe zu sehen. Geduldig erklärten Martina und Klaus Jung die Werkzeuge, die ein Imker braucht. Nach so viel neuem Wissen gab es zum Abschluss des Ferienspiels Pizza für alle. diko