Heddesheim

Heddesheim Bürgermeister Kessler stellt die Gemeinde vor

Neubürger fühlen sich gut auf- und angenommen

„Wir kommen aus Käfertal, sind seit November in Heddesheim und fühlen uns bereits sehr wohl“, erzählen Martina und Thomas Rebmann beim traditionellen Neubürgerempfang. Seit zehn Jahren lädt Bürgermeister Michael Kessler die Neubürger zu dieser Veranstaltung ein.

Die Rebmanns suchten das Gespräch mit Christian Pörsch vom Bauamt. Der Radweg nach Mannheim, entlang der OEG-Linie war ihr Anliegen. Pörsch erklärte den Neu-Heddesheimern, dass eine Beleuchtung des Weges aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist.

Ulrike und Anton Herbst zogen im letzten März in die Sportgemeinde und sind voll des Lobes. „Die letzten 20 Jahre wohnten wir in Aachen, meiner Heimat“ informierte Anton Herbst. Jetzt, als Rentner, zog er in die Nähe der Heimat seiner Frau, die aus Schriesheim stammt. „Die Mundart war für mich anfangs nicht so einfach zu verstehen“, sagte der Aachener, meinte jedoch zufrieden: „Es ist hier unwahrscheinlich gut zu wohnen“.

Katja Carlson lebte in den USA und ist seit Oktober 2017 in Heddesheim. „Hier ist viel Natur: Der Badesee, die Spazierwege um den See – einfach toll!“ Carlson betonte, dass sie bei dem Empfang viel Neues erfahren habe. „Ich fühle mich gut in der Gemeinde aufgenommen“, versicherte sie und wandte sich an Silke Schmidt, um Genaueres über das Mitteilungsblatt zu erfahren.

Auch eine Gruppe Flüchtlinge nahm die Einladung des Verwaltungschefs an, um sich zu informieren. Brigitte Kemmet vom Arbeitskreis Flucht und Asyl begleitete die jungen Männer.

Bürgermeister Kessler freute sich in seiner Begrüßungsrede über den großen Zuspruch auf seine Einladung und den ersten Schritt, den die Neubürger damit getan hätten, um sich in Heddesheim zu integrieren. Er erläuterte den 30-minütigen Film von Robert Gerstner, der Heddesheim in all seiner Vielfalt vorstellt.

Einladung zum Engagement

Kessler selbst sprach die wichtigen Punkte im Gemeindeleben an. Angefangen bei den Kindergärten und den Schulen über die Kirchen, das Vereinsleben, das Sportzentrum bis zur mehr als 40 Jahre bestehenden Städtepartnerschaft mit Nogent-le-Roi und den Aufgaben der Kommune für die Bürger. „Wenn Sie Fragen haben, kommen Sie ins Rathaus. Sie werden bürgernah und kompetent beraten“, versicherte Kessler und lud die Neubürger ein, sich am Geschehen im Ort zu beteiligen.

Die Vorstellung seiner Amtsleiter und deren Aufgabengebiete war ein weiterer Programmpunkt, der die Besucher zu Fragen an die Rathaus-Mitarbeiter ermutigte. Kessler schilderte die Zusammenarbeit mit den 22 Gemeinderäten als ein gutes Miteinander. „Unsere Gemeinde hat einige zukunftsweisende Projekte angeschoben. Dabei profitieren wir von der guten wirtschaftlichen Lage in unserem Land“.

Kessler ermunterte die Besucher, die auf dem Tisch bereit gelegten Informationsmaterialien mitzunehmen. „Sie haben heute gezeigt, dass Sie Interesse haben an dem, was sich bei uns abspielt. Machen Sie weiter so, denn Neubürger sind das Salz in der Suppe“.