Heddesheim

Heddesheim Karl-Drais-Schule (KDS) und Apleona ziehen künftig an einem Strang

Partnerschaft ebnet Schülern Weg in berufliche Zukunft

Nach Daimler und Edeka hat jetzt Apleona als drittes Unternehmen, eine Partnerschaft mit der Heddesheimer Karl-Drais-Gemeinschaftsschule vereinbart. „Wir freuen uns über diese weitere Partnerschaft. Sie spricht für die Qualität unserer Schule, wenn ein Unternehmen Ihrer Größenordnung eine Partnerschaft anbietet“, sagte Bürgermeister Michael Kessler bei der Unterzeichnung einer entsprechenden Urkunde.

Ihre Wurzeln hat die Firma in Deutschland, in der Region ist der Sitz in Mannheim. Apleona kümmert sich nach Angaben von Geschäftsführer Sebastian Weber um „störungsfreie Prozessabläufe und reibungslos funktionierende Anlagentechnik“.

„Nachwuchs zu rekrutieren, ist nicht einfach. Dabei bieten wir auf der handwerklichen Seite sehr große Chancen für sichere Arbeitsplätze und guten Verdienst“, sagte Sebastian Weber. Er schilderte die Branche als spannend, mit vielfältigen Aufgaben und feinster Technik. „Unsere Fachleute laufen alle mit einem iPad in der Hand herum. Kommunikation ist alles“, erklärte Weber, der von interessanten Arbeiten im Bereich der Leittechnik und Betreuung der Kunden sprach.

Ausbildungsleiter Manuel Weichmann, der selbst in Heddesheim lebt, erläuterte, warum sich das Unternehmen in Heddesheim engagiert: „Die Karl-Drais-Schule hat einen sehr guten Ruf, ist ein idealer Partner für uns. In dieser Atmosphäre wird auch noch mehr auf die Fähigkeit des Einzelnen geachtet.“ Er schilderte, dass für die Bereiche Kaufleute für Bürokommunikation, Elektroniker, Anlagenmechaniker und Mechatroniker gute Chancen für einen Ausbildungsplatz bestehen: „Gerne stellen wir auch junge Damen ein, die Interesse an der Technik haben.“ Ferner ergänzte Weichmann: „Bei uns werden Spezialisten ausgebildet, die Störungen beheben und neue digitale Steuerungen herstellen.“ Die für die Berufskoordinierung zuständige Fachlehrerin Gabriele Busch nannte es positiv, dass auch Auszubildende in die Schule kommen, um den Schülern über ihre Erfahrungen zu berichten. Apleona bietet Praktikumsplätze an, um Schüler in die Materie hineinschnuppern zu lassen.

Chance auch für Schwächere

„Die Ziele unserer Schule und die von Apleona passen zielgenau. Wenn Azubis zu uns kommen, findet ein Wissenstransfer statt“, sagte Rektor Drescher. Er wisse, dass bei der Firma auch Schwächere eine Chance erhalten, wenn bei ihnen der Wille erkennbar ist. Ein Schüler hat bereits den Weg zu Apleona gefunden und sich erfolgreich beworben. Ein gutes Beispiel, das Schule machen soll, wenn die Partnerschaft ab dem kommenden Schuljahr startet. diko