Heddesheim

Heddesheim Polonaise und Stimmungshits begeistern Senioren bei Fasnachtsfeier

Ralf Siegel sorgt für Ramba Zamba in der Scheune

Archivartikel

Der „Hellesema“ Musiker Ralf Siegel hat im Cafe in der Scheunengalerie mit stilechter Perücke den Wolfgang Petry gegeben und so mächtig für Ramba Zamba gesorgt. Sozialarbeiter Andreas Böhm begrüßte die närrischen Gäste und gab zum Auftakt die Geschichte vom rauchenden Mönchen zum Besten. Was ein Tippfehler auslösen kann, wusste er ebenfalls zu berichten.

Bewegung kam auf, als Siegel vom Hühnerhaus sang und die Gäste kräftig ihre Flügel mitschwangen. Fred Knorre zeigte als Charly, der Berliner wieder seine humoristische Seite und sang vom armen Uhrmacher. Gaby und Ralf Dambmann philosophierten über die Schöpfung und was sich seitdem ernährungswissenschaftlich getan hat.

Kreative Kostüme

Da ging es bei Engelchen und Teufelchen um Joghurt und Käse, Gartensalat und Hähnchenbrust, sowie die „gewichtigen“ Folgen der Fernbedienung. Bei „Berliner“ und Kaffee oder Lachsbrötchen mit Bier schmetterte der ganze Saal den Udo-Jürgens-Hit „Aber bitte mit Sahne“ lautstark mit. Die Senioren sangen auch, was das Leben mit „66“ noch so bietet, ohne deswegen „Atemlos“ zu werden.

Kreativ zeigten sich die Narren bei der Wahl ihrer Kostüme. Außerirdischen, die Teufel und das Sandmännchen sahen sehr gut aus. Ralf Siegel führte die Wahl des schönsten Kostüms durch. Die närrischen Gäste applaudierten beim ersten Durchgang am heftigsten für Manfred, der als „Leichtmatrose“ eine besonders gute Figur machte. Die Flasche „Hellesema“ Sekt wird ihm schmecken. Petra Fuchs, die Leiterin der Scheunengalerie, führte eine Polonaise durch das Erdgeschoss an. Fred Knorre lobte die gute Stimmung und sagte, er hätte nicht gedacht, dass er sich nach 45 Jahren in Heddesheim auf dem Laufsteg mit seinem Kostüm präsentiert. Ralf Siegel setzte musikalisch immer noch einen drauf und ließ die Narren im Titicacasee schwimmen.

Siegel hatte mit Petra Fuchs, Sabine Köber, Sabrina Glaab, Angelika Schmidt und Sabrina Karg seine eigene Backgroundgruppe dabei, die auch solistisch überzeugte. Bei „Cordula Grün“ hielt es auch Andreas Böhm nicht mehr auf dem Stuhl, er ließ sich von der Stimmung mitreißen. „Dess war widda rischdisch schee. Dolle Beiträg und floddi Musig“, sagte die Närrin mit dem kecken Hütchen. Die Tischnachbarn stimmten ihr freudig zu.