Heddesheim

Heddesheim Bastelnachmittag im Jugendhaus Just kommt gut an / Kinder können ihrer kreativen Ader freien Lauf lassen

Schlechte Träume haben keine Chance mehr

Am Bett aufgehängt, halten Traumfänger, einer alten indianischen Tradition nach, böse Träume ab, die guten Träume gleiten durch Federn zum Schlafenden herab. Gefangen im Netz, werden die schlechten Träume am Morgen von den Sonnenstrahlen aufgelöst.

Eingeladen zu dieser kreativen Bastelveranstaltung im Rahmen des Jugendferienprogramms der Gemeinde hatte das Jugendhaus Just mit ihrer Leiterin Anne Bauer. Die neun Kinder im Alter von neun und zehn Jahren , unter ihnen drei Jungs, waren mit Begeisterung dabei, denn das Basteln in der Gruppe machte großen Spaß.

Um die Traumfänger zu basteln benötigten die Kinder einen Metallring, Wolle, Holzperlen und Federn sowie eine Schere.

Zuerst wurde der Ring dicht an dicht mit Wolle umwickelt, denn es sollte anschließend nichts mehr vom Metallring zu sehen sein. Es folgte der zweite und wichtigste Teil für einen Traumfänger – das Netz. Zwei Varianten bot Anne Bauer den Traumfänger-Bastlern an: ein einfaches oder aufwendigeres Netz mit Holzperlen. Beim Netz konnten die Kinder ihrer kreativen Ader freien Lauf lassen.

Die Mädchen, die sich insgesamt äußerst geschickt zeigten, wählten die schwierigere Variante, die Jungs die „Einfachere“. Zum Abschluss verknoteten die Kinder aufgefädelte Holzperlen und Federn nach Belieben an ihrem Traumfänger. Anne Bauer stand den Kindern mit Rat und Tat beim Anfertigen des eigenen Traumfängers zur Verfügung. Mehrfach mussten ungewollte Wollknoten aufgelöst werden.

Nach knapp neunzig Minuten hatte Simon als erster seinen Traumfänger fertig. Mert ließ am Ende der Veranstaltung wissen, dass sein Traumfänger einen Platz in der Küche finden wird. fase