Heddesheim

Heddesheim Bürgermeister Kessler und DRK-Ortsgruppe danken engagierten Bürgern

Selbstlose Blutspender ausgezeichnet

125 Mal hat Maria Labitzke bereits Blut gespendet. Sie war damit die absolute Spitzenreiterin bei der Blutspenderehrung in Heddesheim. „Ich freue mich, dass Ihr stilles und selbstloses Tun in aller Öffentlichkeit gewürdigt wird“, sagte Bürgermeister Michael Kessler zu den Mehrfachspendern im Einsatzzentrum in der Ahornstraße.

Kessler dankte im Namen der ganzen Gemeinde für die Bereitschaft, Blut zu spenden, und dies bereits seit einigen Jahren. „Für Sie sind Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsgefühl keine leeren Worthülsen, sondern gelebte Werte“, sagte er und fügte hinzu: „Jeder von uns kann in eine Situation kommen, wo er auf fremdes Blut angewiesen ist. Blutspenden ist ein Akt von selbstlosem und ehrenamtlichem Engagement.“

Der Verwaltungschef dankte zugleich den freiwilligen Helferinnen und Helfern, die bei den Blutspende-Terminen benötigt werden: „Ohne Ihre ehrenamtliche Arbeit wäre ein reibungsloser Ablauf beim Blutspenden nicht möglich.“ Überhaupt bringe sich der DRK-Ortsverein im Gemeindeleben immer wieder ein. „Bei zahlreichen Einsätzen an Kerwe, beim Dorffeschd oder anderen Veranstaltungen wird das DRK benötigt“, sagte Kessler und lobte die vorbildliche Jugendarbeit des DRK vor Ort. „Damit sind Sie an vorderster Stelle in unserer Gemeinde.“ Mit diesen Worten stellte Michael Kessler den Verantwortlichen ein sehr gutes Zeugnis aus.

Thomas Tuschner, der 1. Vorsitzende des DRK Ortsverein Heddesheim, hörte die Worte gerne und gab sie den aktiven Mitgliedern weiter. Zugleich nutzte er die Gelegenheit, den Blutspendern die Arbeit des DRK zu erläutern. „Zum Glück sind wir von Großeinsätzen in unserer Region verschont geblieben“, sagte Tuschner. Er erwähnte den jüngsten Einsatz beim Busunfall am Saukopftunnel in Weinheim und beim Brand im Heinrich-Vetter-Seniorenstift in Ilvesheim.

Auch der örtliche DRK-Chef dankte den Blutspendern. „Zwischen 500 und 600 Blutspenden bekommen wir bei unseren drei Terminen im Jahr“, rechnete er vor. Tuschner zeigte sich erfreut, dass etwa 50 Blutspender jedes Mal neu dazukommen. „Wir sind die wahren Ehrenamtlichen. Wir bekommen für unseren Einsatz keine Entschädigung“, betonte der Vorsitzende. Gemeinsam mit dem Bürgermeister ehrte Tuschner die Blutspender und lud danach zu einem Imbiss ein. Bis zum nächsten Blutspende-Termin dauert es übrigens nicht mehr lange. Am Dienstag, 4. Dezember, von 14.30 bis 19.30 Uhr haben die Heddesheimer in der Nordbadenhalle erneut die Möglichkeit, Lebensretter zu werden.