Heddesheim

Heddesheim Tag der Konfirmanden aus fünf Gemeinden / An sieben Stationen auf Punkte-Jagd

Spielerischer Wettstreit mit Bezug zur Bibel

Die strahlenden Gesichter der 100 Konfirmanden sprachen Bände: Mit viel Spaß und großer Begeisterung engagierten sich die Jugendlichen beim regionalen Tag der Konfis in Heddesheim. Insgesamt 14 Gruppen aus Ilvesheim, Edingen, Ladenburg, Neckarhausen und Heddesheim stellten sich dem Wettkampf.

Die Bedingungen waren bei herrlichem Herbstwetter ideal. Die Gastgeber der evangelischen Kirchengemeinde hatten sehr gute Vorarbeit geleistet. „Wir sind jetzt drei Jahre in Heddesheim und haben daher ein erprobtes Konzept. Das Kennenlernen der Konfis steht im Vordergrund“, sagte Pfarrer Dierk Rafflewski. 20 Teamer und Helfer, auch aus den Nachbargemeinden, waren notwendig, um bei den sieben Stationen einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Um den Zoff bei Abraham ging es im großen Saal im Gemeindehaus. Bei einer Variante des Spiels „Reise nach Jerusalem“ mussten die Konfis blitzschnell reagieren, um eine Höchstpunktzahl zu erreichen. Im Raum 1 im Obergeschoss war Geschicklichkeit gefragt beim „Turmbau zu Babylon“. Die Holzklötzchen hoch und schnell aufeinanderzusetzen, war nicht einfach. Kraft und geschickte Körperbeherrschung waren beim Wrestling nach der Geschichte von Jakob am Jabbok gefordert. Bibelkenntnisse halfen beim biblischen Fundbüro weiter: Auf zwei Tischen lagen Gegenstände, die von den Konfis in einen Zusammenhang mit einer Geschichte aus der Bibel gebracht werden mussten. 20 interessante Beispiele, die zeigten, im Konfi-Unterricht ist doch einiges hängengeblieben.

Zeichen der Gemeinschaft

Schnelligkeit und Balance führten beim Hantieren mit einem gefüllten Suppenlöffel zu Höchstpunktzahlen – immerhin mussten 20 Meter mit ruhiger Hand zurückgelegt werden. Ebenfalls im Außenbereich, vor dem Kreativ-Schuppen, war ein buntes Treiben angesagt. Die Konfis hatten ihre Handinnenflächen mit bunter Farbe bemalt und dann auf ein schwarzes Holzkreuz gedrückt. So waren viele Hände ineinander verbunden, ein Zeichen der Gemeinschaft dieses Tages. Vor der Kirche, neben dem Treppenaufgang, wurde scharf geschossen. David und Goliath nachempfunden war das Spiel in Heddesheim, bei dem es galt, mit der Schleuder auf leere Dosen zu zielen.

Der 13-jährige Nick aus Neckarhausen meinte: „Ich finde dieses Treffen gut. Ich habe schon einige Konfis aus Nachbargemeinden kennengelernt. Mit der Steinschleuder war ich recht erfolgreich“. Lisa, 14 Jahre, aus Ladenburg sagte: „Wir haben uns aktiv mit den anderen, die wir ja nicht kennen, gemessen. Es war ein toller Tag.“ Pfarrerin Franziska Stoellger stellte fest: „Es war ein gutes Miteinander, bei dem der Gedanke des Fair Play geübt wurde. Wir haben Gemeinschaft gelebt, egal wo wir herkommen.“

Tagessieger wurden die Konfis aus Ladenburg, gefolgt von Ilvesheim und Neckarhausen sowie den Teams aus Edingen und Heddesheim. Urkunden und Medaillen erhielten die Sieger für ihren engagierten Einsatz. diko