Heddesheim

Heddesheim/Hirschberg Am 26. September Arbeiten am Verteilnetz / Verband: Druckschwankungen möglich

Trinkwasser vorübergehend nur aus dem Vorrat

Im Zeitraum vom Dienstag, 25. September, bis Freitag, 28. September, bittet der Zweckverband Gruppenwasserversorgung Obere Bergstraße die Bürger von Hirschberg und Heddesheim, sparsam mit Trinkwasser umzugehen. Wie der Verband in einer Pressemitteilung informiert, stehen notwendige Erneuerungsarbeiten am Verteilnetz zwischen Wasserwerk und den Ortsnetzen der Gemeinden an. Demnach wird am Mittwoch, 26. September, ein wichtiges Hauptschieberkreuz ausgetauscht. Für diese Arbeiten müssen die Rohrleitungen zur Trinkwasserförderung in beide Ortsnetze außer Betrieb genommen werden.

Davon betroffen ist auch die Hauptversorgungsleitung in das Ortsnetz der Gemeinde Heddesheim. Die Trinkwasserversorgung nach Heddesheim findet während der Bauarbeiten durch eine Versorgungsleitung über das Gewerbegebiet Heddesheim statt. Diese Leitung verfügt jedoch über einen geringeren Durchmesser. Daher könne es zu Druckschwankungen und Druckabfall im Ortsnetz Heddesheim kommen, informiert der Wasserverband.

Auch könne während der Arbeiten kein Trinkwasser in die Speicherbehälter des Verbandes in Hirschberg gefördert werden. Für die Versorgung stehen dann lediglich die dort vollständig aufgefüllten Behältervolumen zur Verfügung. Eine – allerdings nur eingeschränkte – Nachlieferung könne durch den Zweckverband Eichelberg erfolgen. „Die Wasserlieferung an die Haushalte wird durch die vorhandenen Speicherkapazitäten der Hochbehälter sowie die mögliche Nachspeisung während der Bauarbeiten weiterhin sichergestellt“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Dennoch könnten „eventuelle unvorhersehbare Schwierigkeiten bei den Erneuerungsarbeiten“ zumindest zeitweise zu einer Versorgungsknappheit führen. Der Zweckverband Obere Bergstraße bittet daher vorsorglich alle Einwohner von Heddesheim und Hirschberg, in der Zeit vom 25. bis zum 28. September sparsam mit Trinkwasser umzugehen.

Sind die Arbeiten abgeschlossen, könne es durch die Inbetriebnahme der Förderleitungen vorübergehend zu Trübungen oder Verfärbungen im Trinkwasser kommen. Diese stellten jedoch keine Gefahr für die Gesundheit dar und seien völlig unbedenklich, wie der Zweckverband verspricht.

Verbandsvorsitzender Bürgermeister Michael Kessler, bittet um Verständnis für eventuelle Einschränkungen. „Die Arbeiten dienen der Zukunftssicherung der öffentlichen Trinkwasserversorgung und kommen allen Bürgern zugute“, schreibt er. red/agö