Heddesheim

Heddesheim Versorgungswerke und Gemeinde erneuern Leitungen für Gas, Strom und Straßenbeleuchtung / Fibernet verlegt Leerrohre

Unterdorfstraße über Sommer Baustelle

Archivartikel

Ab Montag, 18. Mai, wird es in der Heddesheimer Unterdorfstraße eng. Grund sind Baumaßnahmen der Versorgungswerke Heddesheim. Das zu den Viernheimer Stadtwerken gehörende Unternehmen betreibt in Heddesheim das Gas- und Stromnetz und will in den kommenden drei bis vier Monaten in der Unterdorfstraße sowie abzweigend bis zum großen Parkplatz „Am Hirschplatz“ Sanierungsarbeiten durchführen. Erneuert werden sollen im Bereich der Hausnummern 1 bis 47 in der Unterdorfstraße (Rathaus bis ca. Schulstraße) die Gasniederdruckleitung, die Gashausanschlüsse sowie das Mittelspannungskabel, wie die Versorgungswerke mitteilen.

Die Bauarbeiten sollen in fünf Abschnitten von jeweils drei bis vier Wochen erfolgen und etwa 16 Wochen insgesamt dauern. Dabei seien auch Vollsperrungen erforderlich. Der Zweckverband Fibernet nutzt die Baustelle, um Leerrohre für die Glasfaserverbindung mit zu verlegen. Wo Gashausanschlüsse erneuert werden, können die Rohre für die schnellen Leitungen bis zu den Grundstücken herangeführt werden, informierte die Verwaltung in der schriftlichen April-„Sitzung“ des Gemeinderats. Die Gemeinde Heddesheim selbst lässt im Zuge der Baumaßnahme die Straßenbeleuchtungskabel im Baustellenbereich mit erneuern. In den vergangenen Jahren hatte es hier immer wieder Kabelschäden gegeben, die repariert werden mussten.

Die Unterdorfstraße werde in vier Bauabschnitte aufgeteilt, um den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen. Im fünften Bauabschnitt sollen die Arbeiten am Hirschplatz stattfinden. Die Gehwege werden teilweise einseitig gesperrt. „Der Zugang zu den Geschäften und den übrigen Grundstücken wird aber gewährleistet sein“, verspricht Jürgen Beck, Leiter des Amts für Tiefbau in Heddesheim: „Das ist uns ein wichtiges Anliegen.“

Die Erd- und Straßenbauarbeiten führt das Unternehmen Josef Schnell aus Hirschberg durch. Sobald ein Bauabschnitt zu Ende ist, soll er wieder für den Verkehr freigegeben werden, versprechen Versorgungswerke und Rathaus. Die jeweiligen Umleitungen würden ausgeschildert, für Busse Ersatzhaltestellen eingerichtet.