Heddesheim

Heddesheim Neuer Fußweg soll Goethe- und Unterdorfstraße verbinden / Jäger möchten Pachtvertrag mit der Gemeinde verlängern

Vereine beantragen Zuschüsse für Sportgeräte

Ein neuer Weg soll Fußgängern – insbesondere Schülern – den Weg aus den westlichen Siedlungsgebieten von Heddesheim in den Ortskern und zurück erleichtern. In der kommenden Sitzung des Gemeinderats am Donnerstag, 18. Januar, 17 Uhr, schlägt die Verwaltung den Räten die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplans für das fragliche Areal zwischen Post- und Unterdorfstraße vor.

Den Sitzungsunterlagen zufolge soll der Fußweg in Verlängerung der Goethestraße am Postgebäude vorbei zur Unterdorfstraße führen. Damit greife man generelle Zielsetzungen aus dem Leitbild auf, nämlich die Förderung des nicht motorisierten Verkehrs, die Ermöglichung kurzer Wege und die Schaffung sicherer, barrierefreier Fuß- und Radwege. Die neue Verbindung soll über gemeindeeigene Grundstücke führen, eine Trafostation würde dafür verlegt, schreibt die Verwaltung.

Sie schlägt den Räten in der Sitzung zudem vor, zwei örtlichen Sportvereinen Zuschüsse zu gewähren. Die Turngemeinde Heddesheim will die Heizungsanlage in ihrem Vereinsheim und die Zeitmessanlage im Hallenbad erneuern und dafür insgesamt rund 46 000 Euro investieren. Knapp 15 000 Euro schlägt die Verwaltung als Zuschuss vor, angelehnt an die Vereinsförderrichtlinien und frühere Entscheidungen.

Der Tischtennisclub kann nach dem Verwaltungsvorschlag mit gut 1500 Euro als Zuschuss rechnen. Damit soll die Anschaffung von Sportgeräten unterstützt werden, die unter anderem für den Aufbau einer Schüler AG in der Karl-Drais-Schule dienen.

Zu entscheiden haben die Räte auch über die Verlängerung des Jagdpachtvertrags der Gemeinde mit der Jagdgesellschaft Heddesheim. Der derzeitige Pachtvertrag läuft nach zehn Jahren zum 31. März dieses Jahres aus.

In der neuen Vereinbarung soll der Pachtpreis pro Hektar um zehn Prozent auf 1,35 Euro gesenkt werden – unter anderem, weil sich die Rahmenbedingungen teils dramatisch verschlechtert haben, wie die Jäger der Gemeinde anhand von Zahlen aus den vergangenen Jahrzehnten darlegten. So übersteige die Zahl der erlegten Füchse, Krähen und Elstern inzwischen die des Nutzwildes (Hasen, Kaninchen, Fasane). Stimmen die Gemeinderäte zu, soll der neue Vertrag über sechs Jahre laufen.