Heddesheim

Heddesheim Künstlerin Claudia Körtge stammt aus Köln

Wirklichkeit statt Träume

Archivartikel

Der Kunstverein Heddesheim macht die Pandemie-Krise zur Chance. „Durch Corona können wir unsere Ausstellungsräume im Alten Rathaus leider nicht nutzen“, erläutert Vorsitzender Bernd Gerstner. Auch die Kunst am See fällt buchstäblich ins Wasser. Um das so entstehende Kunstvakuum etwas abzufedern, geht der Verein neue Wege. Dazu zählt die Online-Vernissage.

Die nächste Künstlerin in dieser Reihe ist Claudia Körtge. „Gebürtig bin ich aus Köln, lebe aber mittlerweile seit 24 Jahren in Heddesheim“, schreibt sie. 30 Jahre lang hat sie für eine deutsche Fluggesellschaft gearbeitet, seit 2016 ist sie im Vorruhestand. „In meiner Berufstätigkeit durfte ich viele tolle Menschen und besondere Orte kennenlernen“, erzählt Körtge. Diese Eindrücke wirkten immer noch nach und inspirierten sie immer wieder auch in ihrer Kunst: „Das wertvollste dabei ist aber, Zeit zu haben, sich mit Kunst auseinandersetzen zu können.“

„Ich probiere gerne aus“

Hauptsächlich malt sie mit Acrylfarben: „Ich probiere aber auch mit viel Neugier andere Techniken aus, die ich in verschiedenen Workshops erprobe.“ Ansonsten halte sie es mit Frieda Kahlo: „Ich male niemals meine Träume oder Alpträume. Ich male meine eigene Wirklichkeit.“ Wie das aussieht, sehen Besucher der Homepage des Kunstvereins ab Dienstag, 25. August. 

Info:  www.kunstvereinheddesheim.de