Heidelberg

Festival: 13. Französische Woche Heidelberg vom 12. bis 21. Oktober

54 Veranstaltungen in zehn Tagen

Heidelberg.Vom Apéritif littéraire über Lesungen, Musik und Theater bis zur Mitmach-Ausstellung: Die 13. Französische Woche Heidelberg startet. Vom 12. bis 21. Oktober stehen 54 Veranstaltungen im Programm. Organisiert wird das Festival vom Deutsch-Französischen Kulturkreis (dfk) in Partnerschaft mit der Stadt und dem Montpellier-Haus.

Los geht es am Freitagabend um 19.30 Uhr in der Hebelhalle (Hebelstraße 9): Die Tanzkompagnie von Didier Théron aus Heidelbergs Partnerstadt Montpellier feiert die Jugend. Die Inszenierung fußt auf Jean Cocteaus „Der junge Mann und der Tod“. Der Stoff wird mit Musik von Maurice Ravel kombiniert (Eintritt 20 Euro). Didier Théron bietet auch einen Tanzworkshop an, bei dem am Samstag, 13. Oktober, ausdrücklich Laien willkommen sind (11-15 Uhr, Hebelhalle, 15 Euro).

Einen Themenschwerpunkt der Französischen Woche bildet der 100. Jahrestag des Waffenstillstands nach dem Ersten Weltkrieg. Im Völkerkundemuseum zitiert Bernd Goetzke mit Worten und am Klavier aus den Briefen Claude Debussys an seine Verleger (14. Oktober, 11 Uhr, acht Euro). Historiker Stéphane Andouin-Rouzeau erzählt von den Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs in der eigenen Familie (16. Oktober, 18 Uhr, Hörsaal 6, Neue Universität am Uniplatz, Eintritt frei). Eine deutsch-französische Theaterperformance steht am 20. Oktober auf dem Programm des Zwinger 3: „Marthe & Mathilde“ erzählt – nach dem Buch von Pascale Hugues – die Geschichte zweier Frauen im Elsass in der Zeit beider Kriege (19 Euro, Beginn 20 Uhr). Neben Veranstaltungen in französischer Sprache finden auch nicht so sprachversierte Frankophile ein Angebot – die Mehrheit der Veranstaltungen wird übersetzt. Zu den Mitmachangeboten gehört – zum Abschluss – am 21. Oktober „French Toast“ im Klub K über dem Karlstorbahnhof. Die Organisation wird ehrenamtlich gestemmt und von Institutionen wie dem Heidelberger Theater, dem Tankturm, dem Völkerkundemuseum und dem Friedrich-Ebert-Haus unterstützt.

Informationen unter: www.französische-woche.de