Heidelberg

Programm Neun Millionen Euro für flexible Fahrbahnreparatur

65 Straßen geflickt

Heidelberg.Bergstraße Nord, Franz-Knauff-Platz, Gaiberger Weg, Im Entenlach, Köpfelweg, Möwenweg, Peterstaler Straße und Rathausstraße: Das sind acht aktuelle Straßenbaustellen in Heidelberg. Sie sind alle im Kosten- und Zeitplan, bestätigen Baubürgermeister Jürgen Odszuck und Straßenerneuerungsprogramms und Jürgen Weber, Leiter des Tiefbauamtes. Das Programm gibt es seit 2013. Im aktuellen Doppelhaushalt 2019/2020 stehen neun Millionen Euro bereit – Gelder ohne Bindung an konkrete Sanierungsmaßnahmen, wie ein Sprecher der Stadt erklärt.

Weber: „Seit Einführung des Programms 2013 haben wir rund 65 Maßnahmen umgesetzt. Darunter anspruchsvolle Projekte wie die Fahrbahnsanierung am Hans-Thoma-Platz, aber auch kleinräumigere wie in der Schröderstraße, der Straße Im Emmertsgrund oder im Laubenweg.“ Das Straßenerneuerungsprogramm komme vor allem den Stadtteilen zugute: Viele Wohn- und Sammelstraßen haben einen alten Aufbau und sind deshalb schlaglochanfälliger.

Odszuck: „Das Straßenerneuerungsprogramm ist ein unglaublich praktisches Instrument. Es verschafft uns die nötige Beinfreiheit, um mit geringem Planungsaufwand an die Baumaßnahmen anderer anzudocken. Damit vermeiden wir Flickschusterei und schaffen mit wenig Mitteln einen möglichst guten Straßenzustand.“ red