Heidelberg

Verkehr Neue Querung über die Bahngleise kann ab 15. Februar passiert werden / Autos folgen ab Ende April

Bald Fußgänger auf Hebelstraßenbrücke

Archivartikel

Heidelberg.Ein Großbauprojekt im Süden Heidelbergs neigt sich dem Ende entgegen. Wie die Stadtverwaltung am Freitag mitteilte, kann die neue Hebelstraßenbrücke ab 15. Februar bereits wieder von Fußgängern überquert werden. Damit können sie den Gehweg bereits vor der endgültigen Fertigstellung des Bauwerks nutzen. Für den Verkehr soll die neue Querung über die Bahngleise Ende April freigegeben werden, kündigte die Stadt an. Radfahrerinnen können die Brücke ebenfalls schon ab Mitte Februar nutzen, müssen jedoch absteigen.

Die Brücke selbst ist nach Angaben der Verwaltung fertig, die Abnahme erfolgte im Dezember. Auch der Straßenbau auf der Ostseite zur Römerstraße hin befindet sich in den Endzügen. Im ersten Bauabschnitt auf der Südwestseite hin zur Brücke auf Höhe der Fastfood-Filialen finden derzeit letzte Restarbeiten statt. „Danach folgt der zweite Bauabschnitt auf der Nordwestseite“, heißt es in einer Mitteilung. „Seit Anfang Februar werden neue Kanäle und Leerrohre verlegt, die Fahrbahn und der Gehweg komplett umgebaut sowie weitere Tiefbauarbeiten erledigt.“

Die neue Brücke wird etwa drei Meter länger und einen Meter breiter als ihre Vorgängerin. Diese 1952 errichtete Hebelstraßenbrücke war als marodes „Erbstück“ im Jahr 1994 in den Besitz der Stadt übergegangen. Ab Mai 2019 wurde sie abgerissen. Das neue Bauwerk ist insgesamt 50 Meter lang und 18 Meter breit. Die Deutsche Bahn AG als ehemalige Eigentümerin übernimmt rund vier Millionen Euro des insgesamt zwölf Millionen Euro teuren Ersatzbaus.

„Wir sind sehr froh, dieses herausfordernde Projekt mit einer Bauzeit von unter zwei Jahren abgeschlossen zu haben. Der Bau der Brücke war enorm komplex. Das zeigt unter anderem die Planungsarbeit im Vorfeld, die zwölf Jahre vor dem Spatenstich begonnen hat“, sagte Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck. Die neue Brücke biete eine erhöhte Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. jei

Zum Thema