Heidelberg

Kriminalität Polizei warnt erneut vor Trickmaschen

Betrüger am Telefon

Rhein-Neckar.Mindestens 25 Mal haben Kriminelle in den vergangenen Tagen in der Region bei Bürgern angerufen und sich als Polizisten ausgegeben. Die Masche sei jedes mal dieselbe, wie die Polizei gestern mitteilte. Die Betrüger geben vor, Beamte zu sein und bei Einbrechern die Adresse des Angerufenen gefunden zu haben. Vor diesem Hintergrund fragen sie dann nach Bargeld, Schmuck oder anderen Wertsachen, die im Haus aufbewahrt werden.

Erfolg hatten die Kriminellen bei den Anrufen in Heidelberg, Sandhausen, Walldorf, Wiesloch und Neustadt diesmal nicht. Die Bürger wurden allesamt misstrauisch und beendeten das Gespräch. Die Polizei teilt in diesem Zusammenhang mit, dass echte Beamte niemals unter der 110 anrufen würden. Zudem solle man am Telefon nie über Wertsachen oder ähnliches sprechen und sich nicht unter Druck setzen lassen.

Auch eine andere Masche erfreut sich bei Betrügern aktuell wieder großer Beliebtheit. Bei sogenannten Ping Calls klingelt das Telefon oder das Handy kurz, und auf dem Bildschirm ist ein verpasster Anruf zu sehen. Die Vorwahl ähnelt in der Regel einer echten Kennung aus Deutschland. Tatsächlich handelt es sich aber um ausländische Nummern. Wer zurückruft, zahlt unter Umständen hohe Gebühren, die dann direkt bei den Kriminellen landen. jei