Heidelberg

Dialogforum Teilnehmer sprechen über Mietpreise

Diskussion zu Wohnquote

Archivartikel

Heidelberg.Wie kann mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden? Diese Frage stand im Zentrum des „Dialogforum Wohnen“, das jetzt zum dritten Mal in Heidelberg stattgefunden hat. Rund 40 Teilnehmer aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Verbänden waren dabei.

Diskutiert wurde über die Wirksamkeit der bisher in Heidelberg geltenden Quote: Überall dort, wo Baurecht neu geschaffen wird, müssen 20 Prozent der Wohnfläche preisgebunden angeboten werden. Das heißt: Die vereinbarte Miete darf die ortsübliche Vergleichsmiete minus 33 Prozent nicht überschreiten.

Arbeitsgruppe eingesetzt

Heidelbergs Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck sagte, diese Regel trage dazu bei, Viertel zu durchmischen. Allerdings greife sie nicht dort, wo bereits Baurecht besteht. Bei der Entwicklung der ehemaligen US-Militär-Flächen dagegen erreiche man schon höhere Quoten von bis zu 40 Prozent.

Die Frage, ob die Quote für bezahlbaren Wohnraum auf die ganze Stadt ausgeweitet werden soll, wurde der Stadt zufolge beim Dialogforum kontrovers diskutiert. Nun soll sich eine Arbeitsgruppe damit genauer befassen. Das nächste Forum ist für den November geplant.