Heidelberg

Umwelt Naturschutzgebiet „Unterer Neckar“ bedroht

Dringender Appell an Besucher

Heidelberg.Das Umweltamt der Stadt und die BUND-Gruppe Heidelberg-Wieblingen schlagen Alarm. Das Naturschutzgebiet „Unterer Neckar“, in dem Biber, Eisvögel und Fischadler leben, wird immer mehr durch Erholungssuchende bedroht. „Die heißen Sommer der vergangenen Jahre und aktuell die coronavirus-bedingten Einschränkungen haben den Besucherdruck weiter verstärkt“, teilt die Stadt mit. Regelmäßig würden Besucher die Vorschriften verletzen. „Die Informationstafeln vor Ort finden wenig Beachtung, werden besprüht und beschädigt, bedrohte Tier- und Pflanzenarten in diesem bislang ungestörten Lebensraum gestört und verdrängt“, heißt es in der Mitteilung.

Vorschriften beachten

Die Stadtverwaltung bittet die Besucher, die Infotafeln zu lesen und die Vorschriften zu beachten. Dazu zählt, dass Rasten, Grillen und Spielen nur auf den dafür ausgewiesenen Plätzen gestattet, das Betreten der Inseln und Kiesbänke allgemein verboten ist. Auch dürfen die Wege nicht befahren werden – eine Ausnahme bilden die speziell gekennzeichneten Radwege. Modellflugzeuge, Drohnen und Boote sind in dem Gebiet nicht erlaubt. Das Naturschutzgebiet beginnt am Ufer der Insel, die der Neckarwiese gegenüberliegt und umfasst die Inseln, den Durchfluss zwischen ihnen sowie den Lauf des Altneckars. 

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