Heidelberg

Soziales Verein „Handinhand“ unterstützt Familien

Freude bei Kindern und Begleitern

Rhein-Neckar.Zum großen Sommergrill-Fest hatte der Verein Hand in Hand Metropolregion Rhein-Neckar 130 Kinder aus Kinderheimen und anderen sozialen Einrichtungen in den Mannheimer Luisenpark eingeladen. Aus der ganzen Metropolregion kamen die Mädchen und Jungen mit 40 Betreuern. Die Spiel- und Grillstationen wurden von 25 Helfern des Vereins betrieben. „Für uns ist es der schönste Tag im Jahr“, sagte eine Mutter, deren Kind von Kinderhospiz Sterntaler begleitet wird.

Auch Nadine Gottwald aus Neustadt ist mit dem fünfjährigen Fabrice und der dreijährigen Sophie zum Sommerfest gekommen. Die kleine Sophie ist besonders hingerissen von dem Sound, den Sascha Rininsland auflegt und wozu Sänger Rino rappt. Während sie tanzen, schläft Sophie auf den Armen ihrer Mutter. Das Kind hat einen schweren Herzfehler.

Bilder als Dankeschön

Gerührt war auch Hauptorganisator Nicola Walter, als ihm die Kinder zur Erinnerung eine an diesem Tag entstandene Mappe mit selbst gemalten Bildern schenkten. „Das ganze Team hat einen tollen Job gemacht und ehrenamtlich viel Freizeit in dieses Projekt gesteckt“, sagte Walter: „Wir machen das jetzt im dritten Jahr, und ich empfinde unser Engagement als sehr wichtige Arbeit.“ Er leitet mit Aysel Spickert den Verein: „Solange ich kann und darf, werde ich diese ehrenamtliche Arbeit machen. Die Menschen und ihre Schicksale berühren mich tief.“

Eingeladen zu dem Sommerfest waren die Kinder folgender Einrichtungen: Franziskuskinder (Heidelberg), Freezone Straßenkids (Mannheim), Kisiko Caritas (Mannheim), St. Paulusheim (Heidelberg). Jugendheim St. Joseph (Mannheim), Kinderhospiz Sterntaler (Dudenhofen), Kinderheim der Wespin-Stiftung (Mannheim), die AWO Gruppe Mirabelle (Mannheim), Johann-Peter-Hebel-Heim (Schwetzingen), Evangelisches Schiffer-Kinderheim (Mannheim), Kinderheim St. Annastift (Mannheim), Luise-Scheppler-Heim (Mannheim) sowie AGFJ Familienhilfe (Heidelberg), Behindertenhilfen in Bensheim, Bad Dürkheim und Wiesloch sowie die Frauenhäuser in Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg. Einrichtungen, die keine Einladung erhielten, sollen sich per Mail melden an info@handinhand.help. red