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Gemeinderat tagt unter Corona-Bedingungen

Archivartikel

Heidelberg.Wenn am Donnerstag, 12. November, der Heidelberger Gemeinderat abermals unter speziellen Corona-Bedingungen zusammentritt, stehen 54 Punkte auf der Tagesordnung. Ein herausragender Aspekt ist die Wahl von Stefanie Jansen zur Sozialdezernentin der Stadt Heidelberg. Die 52-Jährige ist bisher in ganz ähnlicher Funktion für den Rhein-Neckar-Kreis tätig und wurde im Sommer von den Sozialdemokraten für die Nachfolge Joachim Gerners (SPD) vorgeschlagen, der Ende des Jahres offiziell in den Ruhestand tritt. Jansen lebt seit 20 Jahren in der Heidelberger Weststadt und ist Mutter einer Tochter. Nach jetzigem Stand sollte ihrer Wahl nichts im Wege stehen.

Ob das bei einem CDU-Antrag, der sich mit der Begrünung alle Wartehäuschen an ÖPNV-Haltestellen genauso ist, muss sich zeigen. Die Christdemokraten wollen prüfen lassen, ob die Pflanzung von Gewächsen wie Fetthenne oder Mauerpfeffer auf den Dächern umsetzbar ist. Der Sinn, den die CDU darin sieht? Mehr Nahrung für Insekten. Ein weiterer CDU-Antrag sieht die Erlaubnis von Heizstrahlern im Außenbereich von Gastronomiebetrieben vor – zumindest bis die Corona-Pandemie beendet ist.

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