Heidelberg

Bilanz 14. Französische Woche drückt viele Facetten aus

Großer Andrang

Archivartikel

Heidelberg.Ob Vorträge, Diskussionen, Konzerte oder das Mensa-Essen: Eine gute Woche lang hat die Kultur Frankreichs das Heidelberger Stadtleben bereichert. Die Organisatoren um Festivalleiterin Erika Mursa ziehen eine zufriedene Bilanz nach der 14. Ausgabe der „Französischen Woche“, die vom Deutsch-Französischen Freundeskreis organisiert und vielen Organisationen und der Stadt unterstützt wird.

Unter dem Überbegriff „Conférence. Versailles 1919 – 2019“ waren Holzskulpturen von Raimund Stephan und Fotografien von Jessen Oestergaard im „Betriebswerk“ zu sehen. 500 bis 600 Besucher kamen zum Okzitanischen Tag im Interkulturellen Zentrum.

Auch die drei historischen Vorträge fanden laut der Veranstalter großen Anklang: Über Napoleon von Patrice Gueniffey, den Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 von Tobias Arend, und Gerd Krumeich im Eppelheimer Buchladen, der die „unbewältigte Niederlage“ des 1. Weltkriegs überzeugend analysierte und sich in der anschließenden Diskussion als unübertrefflicher Vermittler erwies. „Ein Geschichtslehrer, wie man ihn sich gewünscht hätte“, findet Mursa.

Liselotte zieht an

Fast zu großen Zulauf (rund 35 Personen) bekam die Sonderführung im Kurpfälzischen Museum über Liselotte als „Königskind“ Frankreichs, riesengroßes Interesse gab es auch an „Rossini in Paris“ (140 Personen) mit Liedern und Arien, Begeisterung im Montpellier-Haus bei der Reise durch Okzitanien mit Manfred Hammes und beim Atelier mit der Graveurin Estelle Lacombe, die auch in der französischen Grundschule auftrat.

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