Heidelberg

Havarie auf Neckar: Wassereinbruch in Gütermotorschiff

Wegen einer defekten Pumpe ist am Dienstagmorgen der Maschinenraum eines Gütermotorschiffes auf dem Neckar überflutet worden. 25 000 Liter Wasser drangen ein und vermischten sich mit Öl. Das Gemisch trat aber nicht in den Neckar aus.

Nach Angaben der Polizei wurde der Vorfall den Einsatzkräften gegen 10.30 Uhr gemeldet. Demnach hatte der Schiffsführer, der auf seinem Frachter rund 1150 Tonnen Gips transportierte, über ein Alarmsystem die Warnung vor eindringendem Wasser erhalten. Das 86 Meter lange Frachtschiff war zu diesem Zeitpunkt auf Talfahrt im Neckar.

Unmittelbar nachdem der technische Alarm im Steuerstand einging, legte der Schiffsführer im Oberwasser der Schleuse Neckargemünd an und unterband durch Sofortmaßnahmen ein weiteres Eindringen des Außenbordwassers.

Wie Peter Fischer, Leiter der Heidelberger Wasserschutzpolizei, und Einsatzleiter vor Ort bestätigte, legten Kräfte von DLRG und Feuerwehr vorsorglich eine Ölsperre um das Schiff. Ein Pumpwagen des Abwasserzweckverbandes Heidelberg saugte den Maschinenraum leer. Die Ladung wurde nicht tangiert. Fachkräfte einer örtlichen Werft reparierten das Schiff, so dass es seine Reise am Nachmittag fortsetzen konnte.

Die B37 wurde für die Dauer des Einsatzes halbseitig gesperrt. Ebenfalls blieb der Neckar rund 40 Minuten für den Schiffsverkehr unpassierbar.

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