Heidelberg

Kultur

Klaus Staeck möchte Stadt Teil des Erbes übergeben

Heidelberg.Das Atelier in der Ingrimstraße 3 in der Heidelberger Altstadt soll dauerhaft Gästen und Heidelbergern zugänglich sein - und dazu bietet Klaus Staeck seiner Wahlheimat einen Teil seiner wertvollen Kunstsammlung an. Staeck möchte zu Lebzeiten seinen Nachlass regeln und hat sich daher an Kulturamtsleiterin Andrea Edel gewandt. In Heidelberg lebt Staeck seit 1956. Der Grafiker, der mit seinen meist politischen Arbeiten mehr als 3000 Einzelausstellungen vorzuweisen hat, sei der derzeit national und international bedeutsamste Künstler Heidelbergs, zeigte sich auch Bürgermeister Joachim Gerner sehr angetan von der Idee, dauerhaft einen Teil von Staecks Arbeiten und Sammlung zeigen zu können. Staeck, auch Ehrenpräsident der Akademie der Künste Berlin, lebt mit seiner Frau in der Unistadt am Neckar. Nun soll er nach Wunsch des Ausschusses einen Brief vom Stadtchef bekommen, in dem das Interesse an dem großzügigen Angebot ganz offiziell bekundet wird. miro           

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