Heidelberg

Tourismus Königstuhl-Hotel kann seinen Zeitplan halten

Landtag weist Petition ab

Archivartikel

Der Petitionsausschuss des baden-württembergischen Landtags hat die Einsprüche gegen den Ausbau des Königstuhl-Hotels in Heidelberg abgewiesen. „Der Petition kann nicht abgeholfen werden“, fasste auf Anfrage am Donnerstag ein Mitarbeiter des Ausschusses das Beratungsergebnis der nichtöffentlichen Sitzung zusammen. Nachbarn hatten die Ansicht vertreten, dass der Erweiterungsbau im Außenbereich der Stadt Heidelberg zu groß ausgefallen sei. „Uns liegen Erkenntnisse vor, dass der Bauherr über die Beschränkungen der Genehmigung hinausgeht“, hieß es dazu.

Stuttgart.An den Petitionsausschuss können sich Bürger wenden, die glauben, dass ihnen durch eine Landesbehörde Unrecht geschehen ist. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hatte im Frühjahr die Einsprüche gegen die Baugenehmigung abgewiesen.

Die Vergrößerung des Hotels sei gestattet, „wenn die Erweiterung im Verhältnis zum vorhandenen Gebäude und Betrieb angemessen ist“. Dies sei der Fall, hatte zuvor ein Sprecher der Stadt Heidelberg formuliert.

Betreiber will bald öffnen

Mit der Entscheidung des Petitionsausschusses ist der Weg frei für eine baldige Eröffnung des künftigen Vier-Sterne-Hauses mit 62 Zimmern und Tagungsräumen für 200 Personen. Für Investor Palmbräu setzt Geschäftsführer Lionel Berger auf einen Start noch in diesem Jahr. Er hofft auf das Weihnachtsgeschäft und einheimische Gäste. Allerdings gibt es durch die Einschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie keine Planungssicherheit. Derzeit legen die Handwerker letzte Hand am Gebäude und in den Räumen an. Ursprünglich sollte der Betrieb bereits an Ostern 2020 beginnen. Doch schon damals machte der bundesweite Lockdown einen dicken Strich durch die Rechnung. 

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