Heidelberg

Konzert Tangos sowie Ravel in der Keplerstraße

Lyrik und Leidenschaft

Archivartikel

Musik gibt den Gedanken Flügel, Musik beruhigt, Musik belebt. Eine besondere Rolle spielt hierbei immer die Flöte, deren Klang eine verzaubernde Wirkung nachgesagt wird. Die Gitarre antwortet als Partner und begleitet fantasievoll und rhythmisch. Eine eigene Bearbeitung von Granados’ Valses poéticos und die „Wilden Tangos“ präsentieren Barbara Rosnitschek (Querflöte) und Christian Wernicke (Gitarre) am Montag, 11. Juni, ab 18 Uhr in der Aula der Alten Pädagogischen Hochschule in Heidelberg, Keplerstraße. Der Eintritt ist frei.

Flöte und Gitarre war die Urbesetzung des Tango Argentino. Die Komponisten des Tango waren fast immer selbst Instrumentalisten oder Sänger, gerade die frühen Tangomelodien wurden schnell „Standards“, vergleichbar dem Jazz, die immer wieder neu arrangiert und ausgeschmückt wurden. Zu den „Evergreens“ gehören die Tangos von Bardi, VilIoIdo (der „Tangopapa“), und Aroztegui, drei Tangolegenden der sogenannten „guardia vieja“, der Alten Garde von Musikern aus den ersten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts. Auch die berühmte Habanera von Ravel wird an diesem Abend gespielt. red