Heidelberg

Kriminalität Steigende Anzahl an Meldungen von Geschädigtem im Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg / Polizei bietet Beratung an

Mehr Einbrüche in der Region

Archivartikel

Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis.Wie sehr Einbrecher auch in und um Heidelberg auf die dunkle Jahreszeit warten, zeigt sich an den Meldungen der Polizei aus den vergangenen beiden Tagen. Die Beamten betonen deshalb einmal mehr, wie wichtig es für Haus- und Wohnungsbesitzer ist, entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Ein herausragender Aspekt: Das Schließen von Balkontüren und Fenstern.

Doch das allein genügt nicht, wie ein Beispiel vom Montag zeigt: In Heidelberg scheiterten Einbrecher in der Straße Am Taubenfeld am Montag zwischen 7.30 und 13.30 Uhr zunächst dabei, durch die Terrassentür in ein Zweifamilienhaus einzudringen. Anschließend hebelten sie jedoch ein Metallgittertor und die Kellertüre auf und durchsuchten das ganze Haus. Dabei wurden Schmuck, Ringe, Uhren sowie ein Mobiltelefon mit Ladekabel gestohlen.

Auch in der Karl-Hermann-Zahn-Straße in Wiesloch wurde am Montag zwischen 17.30 und 18.30 Uhr eingebrochen. Auf der Gebäuderückseite wurde nach Angaben der Polizei ein Fenster aufgehebelt. Nach bisherigen Erkenntnissen verschwanden hier Goldschmuck und Goldmünzen.

In Ketsch wurden am Montag zwei Einbrecher um 19.40 Uhr in der Hauptstraße von einer Bewohnerin überrascht, als sie gerade dabei waren, die Gitter eines Fensters im Erdgeschoss auf der Gartenseite zu lösen. Die Täter flüchteten sofort über einen Nachbargarten in Richtung Niederfeldweg. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den beiden Männern verlief nach Mitteilung der Polizei erfolglos. Erfolglos verlief in Ketsch indessen auch der Versuch von Kriminellen, in ein seit längerer Zeit unbewohntes Haus in der Straße Zwischen den Hölzern einzubrechen. Mit einem Schraubendreher sollte hier die Haustüre des Einfamilienhauses geöffnet werden.

Von einer Bewohnerin überrascht wurde ein Einbrecher am Dienstagmorgen gegen 2.30 Uhr in der Domitianstraße in Ladenburg. Im Untergeschoss eines Mehrfamilienhauses versuchte der Täter, ein gekipptes Oberlicht zu öffnen. Als er im Schein einer Taschenlampe an dem Fenster hebelte, machte die Bewohnerin auf sich aufmerksam, worauf der Mann sofort die Flucht ergriff. Eine Fahndung der Beamten verlief später ergebnislos. Der Täter soll etwa 30 Jahre alt und etwa 1,80 Meter groß und schlank sein. Er trug dunkle Kleidung und hatte einen dunklen Rucksack bei sich.

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