Heidelberg

Großübung Einsatzleiter zieht erste Bilanz

Mit Ablauf zufrieden

Heidelberg.Um 20.10 Uhr war Feierabend, die große Katastrophenschutzübung auf dem Neckar, der völlig durchweichten Neckarwiese und im Uniklinikum beendet. Die Veranstalter haben zufrieden eine erste Bilanz des Tests vom vergangenen Freitag (wir berichteten in der Samstagausgabe) gezogen: "Wir sind mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden", sagte Jürgen König, Sicherheitschef des Uniklinikums Heidelberg.

Rund 400 Einsatzkräfte übten mit der Hilfe von 69 Patientendarstellern taktisches Verhalten, Kommunikation, Zusammenarbeit und Koordinierung im Falle eines großen Unglücks mit zahlreichen Verletzten. Für die Chirurgische Klinik war die Beurteilung des Verletzungsgrades der Patienten ein wichtiger Übungsschwerpunkt, in der Kopfklinik wurde die effiziente Evakuierung zweier Stationen trainiert.

Detaillierte Auswertung folgt

Das Zusammenspiel der beteiligten Einsatzkräfte habe reibungslos funktioniert, sagte König. Diese Großübung trage dazu bei, dass das Universitätsklinikum Heidelberg gemeinsam mit den Partnern für einen Ernstfall gut vorbereitet sei. "Wir werden den Übungsablauf gemeinsam detailliert auswerten und daraus wichtige Erkenntnisse für den Katastrophenschutz gewinnen", sagte der Einsatzleiter.

Beteiligt waren an der Großübung unter der Federführung des Uniklinikums die Feuerwehr Heidelberg, die Polizei, die Wasserschutzpolizei, die Leitenden Notärzte Rhein-Neckar-Heidelberg, das Technische Hilfswerk, der Malteser Hilfsdienst und die DLRG. Das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr Heidelberg hatte Beobachter entsandt, die den Ablauf der Großübung unter die Lupe nahmen und eine Bewertung abgeben. bjz

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