Heidelberg

Uniklinik Pilotprojekt für Parkinson-Patienten startet

Pflegende erproben neue Ideen

Archivartikel

Heidelberg.In der Neurologischen Universitätsklinik in Heidelberg wird an diesem Montag der „Innovationsraum Pflege“ eröffnet. Die dafür eigens eingerichtete Station hat zunächst zehn Betten für Patienten mit Parkinson oder ähnlichen Erkrankungen. In naher Zukunft will die Klinik auf 20 Betten aufstocken. Elf Pflegekräfte sollen dort kreative Lösungen für häufig auftretende Probleme in der Praxis finden. Neue Ideen umzusetzen, sei im Arbeitsalltag häufig schwer, teilt das Klinikum mit. Der Innovationsraum soll das nun ermöglichen.

Das Pflegeteam ist für die Organisation der Station verantwortlich. „Eine Station unter pflegerischer Leitung schafft den geeigneten Raum, um Innovationen unkompliziert in den Pflegealltag zu integrieren, zu erproben und wissenschaftlich auszuwerten“, teilt Edgar Reisch, Pflegedirektor am Uniklinikum; mit. Im Innovationsraum will die Neurologie erstmals in Heidelberg eine pflegeintensive Parkinson-Komplexbehandlung anbieten.

Den Stein ins Rollen brachte die etwa 30-köpfige Arbeitsgruppe „Neue Pflege“, welche die Krankenpfleger Robin Krüger und Jan-Hendrik Träger sowie David Eichstädter, stellvertretender Leiter der Intensivstation, ins Leben gerufen hatten, um Ideen zu sammeln. 

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