Heidelberg

Polizei stellt 2,3 Kilogramm Marihuana und 6500 Euro Dealgeld sicher

Archivartikel

Heidelberg.Nachdem die Polizei insgesamt 2,3 Kilogramm Marihuana bei fünf Männern entdeckt hat, hat das Amtsgericht Heidelberg Untersuchungshaftbefehl gegen die Männer erlassen. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, hatten Polizeibeamte bereits am 19. Januar die Wohnung eines 34-Jährigen in der Bahnstadt untersucht. Dabei entdeckten die Polizisten rund 600 Gramm Marihuana unterhalb des Zimmerfensters des Appartements. Der 34-Jährige steht  im dringenden Verdacht, das Rauschgift bei Erscheinen der Polizei aus dem Fenster geworfen zu haben.Im Laufe der weiteren Ermittlungen konnte der 34-Jährige einer gambischen Gruppe zugeordnet werden, gegen die bereits seit August 2017 ermittelt wird.

Die Polizei identifizierte einen 29-Jährigen als Kopf der Rauschgift-Händlergruppe, die aus einer Heidelberger Flüchtlingsunterkunft heraus den Marihuana-Handel organisierte. Außerdem nahmen die Beamten seinen 19-jährigen Bruder fest.

Bei acht Wohnungsdurchsuchungen stellte die Polizei weiteres Dealgeld sowie Drogen sicher. Dabei nahmen die Polizeibeamten einen 19-Jährigen in Eppelheim fest. Im März wurde ein 18-Jähriger, der als Kurier tätig war, festgenommen. Insgesamt wurden etwa 6 500 Euro Dealgeld und etwa 2,3 Kilogramm Marihuana sichergestellt.

Nach den Festnahmen erließ der Richter am Heidelberger Amtsgericht Haftbefehl gegen die fünf Männer. Sie kamen in Justizvollzugsanstalten. Die Beschuldigten stehen im dringenden Verdacht, Betäubungsmittel Marihuana in nicht geringer Menge besessen zu haben, um diese gewinnbringend zu veräußern und sich durch den Weiterverkauf des Marihuanas eine nicht unerhebliche Einnahmequelle zu verschaffen.