Heidelberg

Kultur Stummfilmfestival beginnt im DAI / Livemusik

Schwarzweiß mit bunter Begleitung

Heidelberg.Ob Filmklassiker wie „Kohlhiesels Töchter“ (1920) von Ernst Lubitsch oder aktuelle Streifen wie „Human – die Menschheit“ (2016) von Yann Arthus-Bertrand: Hundert Jahre Filmgeschichte umfasst das 18. Internationale Festival für Stummfilm und Livemusik, das vom 24. bis 27. Januar im Deutsch-Amerikanischen Institut (DAI) zu erleben ist. Neun Filme werden an den vier Tagen gezeigt. Der Lubitsch-Streifen über den Dorfwirt Mathias Kohlhiesel und seine beiden heiratsfähigen Töchter macht am Donnerstag, 24. Januar, um 20 Uhr den Auftakt. Drei Musikerinnen (Darya Lenz, Miriam Weiss und Natalie Müller) versorgen den Film mit Dramatik und Romantik dank Gesang, Zither, Mundharmonika, Klavier und Percussion.

Dreimal „Dick und Doof“

Mit einem amerikanischen Film aus 2005 geht es am Freitag, 25. Januar, um 20 Uhr weiter: „Call of Cthulhu“ heißt der auf einem Horror-Computerfilm basierende Fantasyfilm, den Black (sheep in a) Box und Glaswald untermalen. Drei Schwarzweiß-Schätze aus den Jahren 1928/29 mit Stan Laurel und Oliver Hardy zeigt das DAI am Samstag, 26. Januar, um 15 Uhr: „Angora Love“, „Das unfertige Fertighaus“ und „Die Sache mit der Hose“. Lily & Co (Sophie, Lily und Julia Vardigans) sind mit Geige, Klavier und Schlagzeug dabei. „Human“ ist dann um 20 Uhr zu sehen, begleitet von Jutta Glaser (Gesang), Rebecca Mauch (Kontrabass), Jochen Sattler (Perkussion) und Friedwart Goebels (Klavier). Am Sonntag, 27. Januar, gibt es um 14 und um 17 Uhr gleich zwei Termine. „Ich möchte kein Mann sein“ und „Easy Street“ werden von Peter Ueberle und Susanne Peter begleitet; „Samsara“ von der orientalischen Musikgruppe Sedaa. miro