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Jung, engagiert, interessiert: Die nächste Generation strebt in die Kommunalpolitik. Neben dem klassischen Engagement in einer Partei bieten Vorreiterstädte wie Heidelberg neue Angebote, sich einzubringen und mitzugestalten. Dadurch gewinnen nicht nur die Jugendlichen, die oft unmündig umgangen wurden. Auch die Gemeinden profitieren von den Engagierten, die die Probleme der Jugendlichen nicht nur besser verstehen als Erwachsene – es sind ihre Probleme. Wer einen eigenen Garten hat, wird die Notwendigkeit eines öffentlichen Grillplatzes anders bewerten als ein Jugendlicher; wer in der Freizeit golft, wird sich eher weniger für einen Skatepark einsetzen. Die Stadt jugendgerecht und attraktiv für alle Altersgruppen zu gestalten, ist eine der wichtigsten Aufgaben der Jugendvertreter. Sie schaffen Lösungen, wo andere nicht mal die Probleme erkennen. Für die eingesessene Politikergeneration heißt es, die Impulse der Nachwuchskräfte ernst zu nehmen und nicht als Hirngespinste der „jungen Wilden“ abzutun. Nur so haben Nachwuchspolitiker die Chance, sich auf angemessene Weise in das System zu integrieren. Gemeinsam, nicht gegeneinander sollten junge und alte Politiker die Interessen ihrer Zielgruppe vertreten, ohne die Bedürfnisse anderer als unwichtig abzutun. So gelingt zukunftsorientierte Kommunalpolitik.

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