Heidelberg

Software Personalkosten drücken auf Ergebnis

SNP hält an Prognose fest

Archivartikel

Heidelberg.Trotz eines schwächeren dritten Quartals hat das Heidelberger Softwareunternehmen SNP seine Jahresziele bekräftigt. Die Nachfrage nach Software und Service habe sich „äußerst positiv“ entwickelt, erklärte Vorstandsvorsitzender Andreas Schneider-Neureither laut Mitteilung. „Für das vierte Quartal sehen wir ebenfalls eine gute Entwicklung mit einer wachsenden Projektpipeline.“

Der Umsatz ging im dritten Quartal um sieben Prozent auf rund 37,6 Millionen Euro zurück, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel mit fast fünf Millionen Euro 30 Prozent schwächer aus. SNP begründete dies vor allem mit gestiegenen Personalkosten. Demnach hatte das Unternehmen schon im vergangenen Jahr damit begonnen, in die Software-Entwicklung, aber auch in den Vertrieb zu investieren. Durch die Corona-Pandemie verlangsamte sich jedoch das Wachstum, so dass die gestiegenen Personalkosten nicht vollständig durch einen höheren Umsatz ausgeglichen werden konnten.

Aktie im Plus

Beim Aktienkurs gab es am Freitag nach Vorlage der Quartalszahlen ein ziemliches Auf und Ab. Am Ende gingen die Papiere mit einem Plus von rund 2,7 Prozent aus dem Handel. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Konzern unverändert einen Umsatz zwischen 145 und 170 Millionen Euro sowie eine Ebit-Marge im mittleren einstelligen Prozentbereich.

SNP (Schneider-Neureither & Partner) ist nach eigenen Angaben weltweit führender Anbieter von sogenannter Transformationssoftware. Sie soll zum Beispiel ermöglichen, bisher getrennte IT-Landschaften bei Firmenkunden zusammenzuführen. Weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 1500 Mitarbeiter, davon 350 am Stammsitz Heidelberg. 

Zum Thema