Heidelberg

Stadt setzt mit neuer Maskenpflicht ein klares Zeichen

Michaela Roßner zur neuen Maskenpflicht

November 2019. Die Buden des Weihnachtsmarktes sorgen in der Heidelberger Altstadt für Bratwurst- und Glühweinduft und verbreiten adventliche Stimmung. Dicht gedrängt stehen die Menschen zusammen. Dieser Blick kaum ein Jahr zurück kommt einem nun vor wie ein Film aus vergangenen Zeiten. Seit das Coronavirus auftauchte, hat es unser Leben gewaltig verändert – auch dann, wenn wir (noch) nicht selbst infiziert sind.

Die Stadt Heidelberg setzt mit der Maskenpflicht auf belebten Plätzen und in der Fußgängerzone nun ein sehr klares Zeichen. Obwohl die Infektionszahlen im Verhältnis zur Einwohnerzahl noch deutlich unter denen etwa Mannheims liegen. Laut Analyse des Gesundheitsamtes birgt neben Familienfeiern das Zusammenkommen von vielen Menschen an belebten Orten das größte Risiko, sich anzustecken.

Ein Herunterfahren des öffentlichen Lebens, wie wir es im Frühjahr erlebt haben, muss unter allen Umständen vermieden werden. Jeder kann dazu beitragen: Abstand halten, Hände waschen – und eben ein Stück Stoff vor Nase und Mund ziehen, wenn er anderen Menschen näher kommen muss.

Leider halten weiter manche Zeitgenossen genau das aber für eine Zumutung. Und dies führt zu einer sehr viel unangenehmeren Begleiterscheinung: Auch die neue Maskenpflicht wird nur fruchten, wenn sie regelmäßig kontrolliert wird.

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