Heidelberg

Pendler Regierungspräsidium informiert über wichtige Vorentscheidung / Kombi-Variante

Trasse für Radschnellweg

Archivartikel

Rhein-Neckar.Der neue Radschnellweg soll von Mannheim bis Ladenburg nördlich des Neckars führen, den Fluss von Ladenburg aus entlang der derzeit im Bau befindlichen L 597 in Richtung Seckenheim gelegt werden und weiter von Seckenheim über Edingen nach Heidelberg führen: Das hat das Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe am Dienstag mitgeteilt. Ein Projektbegleitkreis – ihm gehören Vertreter des RP und der betroffenen Kommunen, der Wirtschaft, der Umweltverbände, der Landwirtschaft und des Öffentlichen Nahverkehrs an – hat sich nach Untersuchung von sechs Trassenvarianten für eine Kombi-Variante entschieden. Der Schnellweg soll Pendler zum Umsteigen aufs Rad bewegen und ist ein Pilotprojekt des Landes.

„Bei der Auswertung der Untersuchungsergebnisse wurde deutlich, dass die zwei Varianten nördlich des Neckars über Ladenburg und südlich des Neckars über Edingen-Neckarhausen als nahezu gleichwertig zu betrachten sind, beide aber trotzdem spezifische Vor- und Nachteile haben“, teilte Regierungspräsidentin Sylvia Felder mit: „Damit können wir nun mit der Detailplanung beginnen.“ Dabei soll es eine breite Öffentlichkeitsbeteiligung geben.

Nun geht das Vorhaben in die Kommunen zur Abstimmung, am 3. Juli beschäftigt sich der Verkehrsausschuss des Heidelberger Stadtrats damit. Projektleiterin Tanith Braun wird die Abwägungsdetails auch am 24. Juli in der Kulturhalle Feudenheim öffentlich vorstellen.

Baubeginn soll Mitte 2022 sein. Der ADFC Rhein-Neckar/Heidelberg lädt mit Unterstützern am Sonntag, 14. Juli, zur Fahrraddemonstration „Radschnellweg jetzt – probieren wir es aus!“ von Heidelberg über Schwetzingen nach Mannheim. Gestartet werden soll um 12 Uhr in Heidelberg in der Vangerowstraße beim Thermalbad. Die angemeldete Fahrstrecke nach Mannheim sei etwa 27 Kilometer lang und führe über Bundesstraßen.

Infos: www.radschnellweg-hd-ma.de