Heidelberg

Hopp-Kindertumorzentrum Nach dem Tod von TSG-Hoffenheim-Präsident Peter Hofmann freut sich KiTZ über Zuwendung für Projekt „Zeit schenken“

Trauergemeinde spendet 34.000 Euro

Archivartikel

Heidelberg.Im Alter von 61 Jahren ist Peter Hofmann, langjähriger Vereinspräsident der TSG Hoffenheim, nach schwerer Krankheit Anfang September verstorben. Bei seiner Trauerfeier am 22. September spendeten die Trauergäste 33.613 Euro, um krebskranken Kindern zu helfen. Das hat am Mittwoch das Hopp-Kindertumorzentrum mitgeteilt.

„Meinem Mann und mir war das KiTZ immer eine besondere Herzensangelegenheit und er war ein sehr positiver und zupackender Mensch. Er hätte gewollt, dass wir diesen für uns alle so traurigen Anlass in einen positiven Impuls verwandeln, um anderen zu helfen“, sagt seine Frau Marga Hofmann.

Peter Hofmann war mehr als fünf Jahrzehnte mit dem Fußballklub TSG Hoffenheim verbunden. Seit 1996 führte er den Verein und war damit der dienstälteste Präsident der deutschen Bundesliga. Im Jahr 1986 übernahm er die von seinem Vater gegründete Hofmann Elektro und sorgte 2019 durch den Anschluss an die Salvia Group für die langfristige Sicherung des Unternehmens Peter Hofmann Elektrotechnik GmbH.

Die Trauerfeier für Peter Hofmann fand unter großer Anteilnahme am 22. September im Dietmar-Hopp-Stadion statt. Aufgrund der Corona-Vorschriften und der limitierten Anzahl der Teilnehmer gab es zudem eine Live-Übertragung der Feier im Internet.

Weitere Arztstelle geschaffen

Im Gedenken an den Verstorbenen bat seine Familie darum, für das KiTZ (Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg) zu spenden. Dieses Geld geht nun an das Projekt „Zeit schenken“ am KiTZ, durch das eine weitere Arztstelle auf der kinderonkologischen Station des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), die Teil des KiTZ ist, finanziert werden soll. Die Ärzte kümmern sich dort um rund 50 junge Krebspatienten, die zur Behandlung auf die Station und die Tagesklinik des UKHD kommen.

„Neben der medizinischen Versorgung benötigen die Ärzte auch Zeit, um in Ruhe auf alle Fragen eingehen zu können“, sagt Andreas Kulozik, Direktor des KiTZ und ärztlicher Direktor der Klinik für Pädiatrische Onkologie am Universitätsklinikum Heidelberg. red/sal

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