Heidelberg

Ermittlungen Frachtpapiere eines Zulieferers beschlagnahmt

Ursache für Unfall unklar

Heidelberg.Genau eine Woche nach dem Chemieunfall in Wieblingen gehen die Ermittlungen weiter, wie das Polizeipräsidium Mannheim gestern mitteilte. Am Morgen des Samstag, 2. Februar, waren 3000 Liter eines Lösungsmittels ausgetreten.

Die Rauchwolke war weithin sichtbar, zwölf Personen wurden leicht verletzt, darunter acht Polizeibeamte. Die Verletzten klagten über Kopfschmerzen, Schleimhautreizung, Übelkeit und Schwindelgefühle.

Die Ursache für die ungewollte Reaktion in einem chemischen Recyclingbetrieb sei noch immer unklar. Es seien Frachtpapiere eines Zulieferers beschlagnahmt worden. Das Landeskriminalamt analysiert den ausgetretenen Stoff. 

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