HeidelbergCement

HeidelbergCement Konzern liefert Material für 3D-Verfahren

Haus aus dem Drucker

Archivartikel

Heidelberg.Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat das Material für das erste gedruckte Wohnhaus Deutschlands aus Beton geliefert. Wie das Unternehmen aus Heidelberg am Dienstag mitteilte, entsteht das zweigeschossige Einfamilienhaus im nordrhein-westfälischen Beckum. Erstellt wird das Premierenhaus demnach von einem auf der Baustelle installierten 3D-Betondrucker – dieser verwendet ein Hightech-Material, das von der HeidelbergCement-Tochter Italcementi speziell für den 3D-Druck entwickelt wurde.

„Wir haben den traditionellen Baustoff Beton an die Möglichkeiten angepasst, die uns die Digitalisierung bietet“, so Enrico Borgarello, Director Global Product Innovation bei HeidelbergCement und verantwortlich für die Entwicklung von „i.tech 3D“. Der Konzern kündigte an, Architekten, Bauherren und Unternehmen künftig Produkte sowie technisches Know-how für den 3D-Druck von Gebäuden anzubieten. Das Verfahren ermögliche nicht nur neue Formgebungen, sondern verkürze auch die Bauzeit deutlich. Gedruckt wird das Haus in Beckum von PERI, einem der führenden Hersteller von Schalungs- und Gerüstsystemen für die Bauindustrie mit Sitz im schwäbischen Weißenhorn.