Hirschberg

Ausschuss für Technik und Umwelt beschäftigt sich mit Friedhof in Leutershausen  

Grabpflege in der Diskussion

Archivartikel

Der Wunsch besteht schon seit längerem: Beim Tag der Einwohner wurde das Modell der von Gärtnern gepflegten Grabanlage der Hirschberger Bevölkerung vorgestellt. Jetzt soll diese neue Form auf dem Grabfeld A des Leutershausener Friedhofs umgesetzt werden. Mit dem Thema wird sich der Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU) am Dienstag, 16. Juni, beschäftigen.

Hirschberg.Konkret geht es darum, einen Vertrag mit der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner abzuschließen (GBF). Die Kommune stellt der GBF dieses Grabfeld dann zur Verfügung. Die GBF, mit der die nutzungsberechtigte Person einen Vertrag schließt, übernimmt die dauerhafte Pflege.

Diese wiederum verfügt über die notwendigen Voraussetzungen. Die Gemeinde kümmert sich im Vorfeld noch um die Gestaltung der Wege und die Neupflanzung der Hecke. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 16 000 Euro. Die Friedhofsgebühren werden weiter an die Kommune bezahlt. Die Pflegekosten der Gräber werden zwischen der GBF und den Nutzungsberechtigten geregelt.

Auch Wasserversorgung ist Thema

Mit der Wasserversorgung in Großsachsen befasst sich das Gremium ebenfalls. Zum Hintergrund: Im Oktober 2016 ist die Wasserversorgungsleitung für die Hochzone in der Oberen Bergstraße gebrochen. Dies wurde zum Anlass genommen, die Versorgungssicherheit in beiden Ortsteilen zu analysieren und Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Das Ergebnis und die erarbeiteten Vorschläge wurden in der ATU-Sitzung vom 4. Dezember 2018 vom Ingenieurbüro E. Schulz vorgestellt.

Eine der wichtigsten Maßnahmen ist der Ringschluss der Wasserleitung in der Lobdengaustraße im Bereich zwischen der AVR-Anlage und dem Aussiedlerhof Reisig. Hierzu ist eine etwa 625 Meter lange Wasserleitung mit einem Durchmesser von 200 Millimetern zwischen den beiden Endpunkten zu verlegen.

Als Auflage der Autobahnverwaltung muss die Versorgungsleitung im Bereich der Autobahnquerung in einem 65 Meter langen Stahlschutzrohr mit einem Durchmesser von 400 Millimeter verlegt werden. Dieses Stahlschutzrohr soll im Fall eines Wasserrohrbruchs das Brückenbauwerk der Autobahn vor einer Beschädigung durch Unterspülung schützen. Die aktuelle Kostenberechnung beläuft sich auf knapp 400 000 Euro. Im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Wasserversorgung der Gemeinde Hirschberg sind für den Wasserleitungsringschluss in der Lobdengaustraße 340 000 Euro bereitgestellt.

Zur Durchführung müsste also ein Nachtrag im Wirtschaftsplan erstellt werden. Dieser könnte gemeinsam mit dem Nachtragshaushalt der Gemeinde, der noch vor der Sommerpause verabschiedet werden soll, eingereicht werden. Der Technische Ausschuss entscheidet bei seiner Sitzung zudem noch über Bauanträge. 

Dienstag, 16. Juni, 18.30 Uhr, Bürgersaal des Rathauses