Hirschberg

Hirschberg Technischer Ausschuss mit gewichtiger Tagesordnung

Photovoltaikanlage für Kindergarten

Archivartikel

In dieser Woche startet die neue Sitzungsperiode des Hirschberger Gemeinderates. Dabei geht es gleich um das größte Projekt der nächsten Jahre, den Neubau des evangelischen Kindergartens in der Fenchelstraße. Der Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU) berät über den Einbau einer Photovoltaikanlage.

Zur Erinnerung: Der ATU hatte im November grundsätzlich einer solchen Anlage auf dem Dach zugestimmt. Das Architekturbüro Studio SF hat drei Varianten untersucht, die Architekt Simon Fischer in der kommenden Sitzung am Dienstag, 14. Januar, vorstellen wird. Weiterhin hat der ATU zu entscheiden, ob die Kosten für die Schaffung der baulichen Voraussetzungen zum Anbringen einer PV-Anlage durch die Gemeinde oder durch den Betreiber getragen werden sollen.

Außerdem weist die Verwaltung in ihrer Vorlage auch auf die Kosten für die PV-Anlage hin, die vom Betreiber zu zahlen sind. Sie liegen für die Varianten 1 und 2 bei 53 600 Euro; für die größere 700 Quadratmeter große Anlage bei Variante 3 liegen die Kosten bei 238 000 Euro. Über all diese Fragen entscheidet der ATU am Dienstag, wobei die Verwaltung die Montage empfiehlt und diese durch einen entsprechenden Pachtzins refinanzieren will.

Auch der Einbau einer Regenwasserzisterne im evangelischen Kindergarten in Leutershausen wird beraten. Ursprünglich war dies nicht vorgesehen. Die Verwaltung ist jedoch der Auffassung, dass gerade die Gemeinde in ihrer Vorbildfunktion eine Regenwasserzisterne einplanen sollte. Drei Varianten wurden dabei durch das Planungsbüro Balck + Partner untersucht. Die Bruttokosten dafür liegen zwischen 28 500 und 33 000 Euro. Die Verwaltung favorisiert Variante 1 in Form eines Regenspeichers mit rund 30 Kubikmeter Speichervolumen. Das Wasser wird dann per Pumpe entnommen.

Mit dem Bauantrag für eine Nutzungsänderung in der Großsachsener Jahnstraße 3 befasst sich der Ausschuss ebenfalls. Aus dem im November geschlossenen Obsthof mit Café soll eine Praxis für Physiotherapie werden. hr