Hirschberg

Hirschberg Großsachsens evangelische Christen tagen

Sorgen um die Gemeinde

Die Corona-Pandemie hat auch die evangelische Kirchengemeinde in Großsachsen weiter fest im Griff. Gerade hat das Gemeindeleben mit seinen zahlreichen Gruppierungen wieder Fahrt aufgenommen, kommt nun mit den landesweit verschärften Restriktionen erneut Ernüchterung auf. Finanziell und personell scheint die Gemeinde der Krise zwar vergleichsweise gut zu trotzen. Sorgen machen sich die Verantwortlichen aber ohnehin mehr um das Gemeindeleben als um die Finanzen. Das wurde am Sonntag bei der Gemeindeversammlung im Anschluss an den Gottesdienst deutlich.

Geplante Investitionen für dieses Jahr wie Arbeiten an der Kirchenmauer oder dem Schuppen haben die Verantwortlichen zunächst verschoben, um die nächste Steuerschätzung abzuwarten. Trotz größerer Investitionen vor zwei Jahren in das Pfarr- und Gemeindehaus sind die Rücklagen mit rund 300 000 Euro aufgefüllt, das Schuldenniveau am Ende des Jahres voraussichtlich auf dem gleichen, niedrigen Niveau wie vor den Investitionen.

Zum Nachfolger von Margarete Raschig-Metzler als Vorsitzende der Gemeindeversammlung wählten die Anwesenden Ulrich Angelberger. Der Geologe begründete sein Engagement scherzhaft damit, dass seine ganze Familie bereits im Posaunenchor tätig sei: „Ein Instrument spielen kann ich leider nicht, also musste ich etwas anderes finden.“ ksm