Hirschberg

Hirschberg Martin-Stöhr-Schule Leutershausen verfügt nun über ein Logo

„Symbol für Partnerschaft und Freundschaft bei Erziehung“

Zwei Menschen reichen sich symbolisch die Hand. Es können Schüler, Lehrer oder Eltern sein. Diese zwei Figuren stehen für Partnerschaft und Freundschaft bei der Erziehung. Nun wurde das Logo der Martin-Stöhr-Grundschule im Hirschberger Ortsteil Leutershausen, welches an der Außenwand zum Hof befestigt wurde, offiziell vorgestellt.

Die Idee zu diesem blau-grünen Logo stammt von Alexander Lohse. Umgesetzt wurde das Ganze von der Firma Haakon Becker aus Mannheim. Und für die Montage und das Anbringen kamen die Schule, die Gemeinde und der Förderverein auf. „70 Bohrungen waren an der Wand notwendig“, scherzte Schulleiterin Sabine Keuthen-Brandt.

Für die Rektorin zeigt das Logo die Dynamik des Aufeinanderzugehens. „Dies passt sehr gut zu unserem Leitsatz ‚Willkommen in der Verschiedenheit‘. Denn Form, Größe und Farbgebung der Buchstaben symbolisieren genau dies. Das Logo, das von außen sichtbar ist, schafft eine Identifikation für Kinder, Eltern und Lehrer“, bedankte sie sich bei der Gemeinde und beim Förderverein, der durch den Vorsitzenden Stefan Schmitt vertreten war.

Als Bürgermeister Ralf Gänshirt zur offiziellen Vorstellung kam, geriet er ins Schwärmen: „Das ist toll geworden. Und man sieht gleich, wo man hinkommt“, lobte auch er und meinte, dass der Schulleitsatz „Willkommen in der Verschiedenheit“ sehr gut grafisch verwirklicht wurde. Der Rathauschef sah im neuen Logo ein sehr gutes Beispiel, wie die Kooperation zwischen Schule und Förderverein aussehen soll. „Wir zahlen die Montage und der Förderverein die Buchstaben“, ergänzte er und hob die Bedeutung des Fördervereins für die Schule hervor. Die Kosten für das Logo betrugen 1100 Euro und die für die Montage 500 Euro.

Beim Blick auf das Logo fiel auf, dass die Martin-Stöhr-Schule an der Außenwand ohne Bindestrich geschrieben wurde. „Das haben wir intern länger diskutiert. Aber wir wollten symbolisch keine Trennung in der Schule und verzichteten bewusst auf diese Striche“, erläuterten Schulleiterin Sabine Keuthen-Brandt und ihr Konrektor Daniel Renard.

Der Förderverein, den Stefan Schmitt seit drei Jahren leitet, finanzierte nicht nur das Logo, sondern gab auch rund 500 Euro für elf Spielkisten aus. Coronabedingt wurden elf Kisten für jede Klasse gekauft.

Darin sind Bälle, Seile, Würfel und Ringe. Auch wenn die Einnahmen bei Frühlingsfest, Martinszug und Sommerfest weggebrochen sind, war es dem Verein ein großes Anliegen, in diesen Zeiten die Schule mit allen Mitteln zu unterstützen. „Die Schule kann sich auf uns und wir können uns auf die Eltern verlassen“, meinte Vorsitzender Schmitt.

Er bedauerte den Wegfall der vielen Festlichkeiten an der Schule, gerade den Kindern würde dadurch etwas fehlen. Daher hofft er auf Normalität im nächsten Jahr. Doch die „rasant steigenden und beängstigenden Infektionszahlen in Hirschberg“, so Gänshirt, würden derzeit eine andere Sprache sprechen.