Hirschberg

Hirschberg Olympia-Kino zeigt den Film „Warum ich hier bin“

Über das Weggehen und das Ankommen

Wer aufmerksam ist, wird merken, dass um uns herum ziemlich viele Menschen leben, die ursprünglich nicht von hier kommen. Darum geht es in dem Film „Warum ich hier bin“. Es erzähle fünf Menschen im Alter von zehn bis 84 Jahren, warum sie als Kinder ihre Heimat verlassen mussten und wie es für sie war, ganz neu in Deutschland anzufangen.

Leila musste Bosnien verlassen, der heute berühmte Fußballer Cacau kam damals aus Brasilien, Frau Schiller ist aus Ostpreußen geflohen, Lena kam nach der Katastrophe um Fukushima aus Japan, und der kleine Ahmad kommt aus Syrien. Die Erinnerungen dieser fünf Menschen werden durch animierte Szenen lebendig gemacht und sind dadurch auch für Kinder gut verständlich. Der Film zeigt, dass die Gründe für eine Flucht oder das Verlassen der eigenen Heimat sehr unterschiedlich sein können. Dennoch sind die Erfahrungen sehr ähnlich und ein Neuanfang in einer neuen Heimat ist für jeden eine große Herausforderung. Ein Film für Kinder und alle, die mal Kinder waren. Wichtige Teile dieses Films – alle Szenen mit Ahmad – wurden in Altenbach gedreht; der Produzent Wolfgang Latteyer lebt in Heidelberg.

Von der Filmbewertungsstelle erhielt der Film die Auszeichnung „Prädikat wertvoll“ . Zu Gast im Kino sind die beiden Regisseurinnen Mieko Azuma und Susanne Mi-Son Quester und andere Mitwirkende aus dem Film. Die Filmvorführung findet am Sonntag, 9. Februar, 17.15 Uhr, im Olympia-Kino statt. wn