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Popakademie Diskussionsrunden und Workshops zum Auftakt des Techno-Festivals „Time Warp“ / Thementag „Electronic Music Day“ will Trends der Szene nachspüren

Alles über die Anfänge der Elektromusik

Archivartikel

„Für uns ist das eine wunderbare Gelegenheit, die Geschichte des Time Warps und die Entwicklung der elektronischen Musik Revue passieren zu lassen“, sagt Udo Dahmen, künstlerischer Direktor der Popakademie. Passend zum Start des Techno-Festivals, das am Samstag, 6. April in Mannheim startet, bietet die Popakademie tagsüber in ihren Räumen Workshops und Diskussionsrunden an. In diesem Jahr feiert das Techno-Festival „Time Warp“ ihren 25. Geburtstag.

Passend zum Jubiläum des deutschlandweit bekannten Musikfestivals hat sich die Mannheimer Popakademie mit dem Veranstalter „Cosmopop Eventagentur“, zusammengetan und den Thementag „Electronic Music Day“, den die Akademie alle zwei Jahre veranstaltet, inhaltlich auf das Jubiläum abstimmt. Denn bevor am Abend die große Jubiläumsshow in der Maimarkthalle mit 43 Künstlern in einem 19-Stunden-Programm nahezu alles aufbietet, was den Bereich der Elektro-Musik ausmacht, stimmt die Popakademie tagsüber mit Diskussionsrunden und kostenfreien Workshops auf das Großereignis ein. Authentisches „Time Warp-Flair“ und einen Blick hinter die Kulissen verspricht der kurze Auftritt von DJs, die am Abend auflegen werden.

Ein Blick hinter die Kulissen

Die Rockmusik sei schon lange nicht mehr tonangebend. „Die innovationsstärksten Impulse erhält die Popmusik zur Zeit durch die elektronische Musik. In der künstlerischen Ausbildung der Popakademie liegt deshalb einer der Schwerpunkte in genau diesem Segment“, so der Akademie-Direktor.

Deshalb komme dem „Electronic Music Day“ als öffentliche Veranstaltung eine tragende Rolle zu, diese Relevanz zu unterstreichen und Einblicke in Produktionsweisen zu bieten. Angesprochen werden soll der interessierte Laie genauso wie der brancheninterne Profi. Das Künstlerfeld der „Time Warp“ ist gewohnt breit aufgestellt, vom etablierten Künstler über lokale Acts bis zum Debütanten, ist hier alles zu finden. Es gilt nicht ohne Grund als wegweisendes Festival der jungen elektronischen Musikszene. Gerade diese Trends versucht der „Electronic Music Day“ aufzuspüren und mit seinen Gästen praxisnah zu dokumentieren. „Es ist die perfekte Vorbereitung auf die Time Warp“, schmunzelt Dahmen. Der bekannte Frankfurter Techno-DJ, Produzent, Label-Betreiber und Radiomoderator Chris Liebing, das Berliner DJ- und Produzententeam für elektronische Tanzmusik „Pan-Pot“ sowie der Lokalmatador Sebastian Dresel, aka DJ Seebase, stehen am „Electronic Music Day“ Rede und Antwort.

Neben der Entwicklung der elektronischen Musik soll der lokale Aspekt, also die Auswirkungen des Musikzweigs auf das Hafenviertel im Jungbusch zum Ausdruck kommen.