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Hochschulsport Dieses Semester hat das neue 55 Cross Gym im Ulmenweg Mannheim eröffnet / Jeden Tag wird ein anderes Trainingsprogramm angeboten

„Bei lauter Musik richtig durchdrehen“

Wenn die Mitgliederzahlen in Fitnessstudios steigen und gerade in den späten Abendstunden alles belegt ist, dann kann das eigentlich nur bedeuten: Weihnachten steht vor der Tür oder die Neujahrsvorsätze wurden wieder ausgepackt. Oder ein neues Studio hat eröffnet – so wie jetzt das 55Cross Gym im Ulmenweg in der Neckarstadt. Angeboten wird es vom Hochschulsport der Universität.

Roman Knaup leitet zusammen mit Sven Grünewald das 55 CrossGym im Ulmenweg. Dabei ist es ihnen wichtig, dass sie mit ihrem Fitnessstudio eben nicht irgendeinen „Gerätebunker“ gebaut haben. „Stattdessen liegt der Fokus hier auf freien Übungen mit verschiedenen Spielzeugen, die sich die Sportler ganz individuell aussuchen können. Wie zum Beispiel das riesige Klettergerüst, also das ‚functional Rick’, an dem du dich entlanghangeln kannst. Oder die ‚Power Cages’, wo viele Übungen mit Langhanteln gemacht werden können“, so Knaup.

Fokus auf freien Übungen

Beim 55 Cross Gym soll der Fokus von einem speziellen Gesundheitstraining, wie es beim Partner-Studio D 2 der Fall ist, auf Kraft und Ausdauer gelegt werden.

„Es gibt da drin also nur freie Übungen wie Squats, Kreuzheben, Bankdrücken, aber auch der Cross Bereich ist noch mit dabei. Sei es jetzt ein Gewichtsschlitten der hin und her geschoben wird oder ob es sich um einen der Spinning Kurse handelt“, so der Student. Roman Knaup ist studentische Hilfskraft des Instituts für Sport und studiert an der Universität Mannheim Jura.

Über das Ziel des 55 Cross Gym gibt es bei ihm keine Zweifel: „Es geht vor allem darum, bei lauter Musik richtig schön durchzudrehen.“ Und das können die Mitglieder auch. Jeden Tag bieten die Trainer ein anderes Workout an.

Jeder der Mitarbeiter hat sein eigenes Steckenpferd und kann in seiner Disziplin alles geben. Neben dem täglichen ‚55 DailyWorkout’ steht einmal im Monat eine ‚55 Challenge an’.

„Hier kommen alle Trainer zusammen und überlegen sich einen richtig krassen Trainingsplan für 20 bis 30 Personen. An dem Abend wird dann die ganze Halle gesperrt und es wird ein bis zwei Stunden richtig durchgedreht.“ Auch Studentin Lara Wörner war am Eröffnungstag dabei und hat eines der kostenlosen Schnupperangebote ausprobiert. „Der erste Tag hier war richtig gut. Ich hätte überhaupt nicht mit so vielen Leuten gerechnet und konnte mir unter einer CrossGym auch gar nichts vorstellen“, so die Studentin. „Ich habe jetzt nur ein Probeworkout mitgemacht und würde am liebsten noch eins dranhängen! Das macht einfach so viel Spaß, mit so vielen Leuten im gleichen Rhythmus zu trainieren!“

Am Ende der Veranstaltung zieht Roman Knaup sein persönliches Fazit über den ersten Tag: „Grundsätzlich ist so ein Fitnessstudio nur Eisen, Stangen und irgendwelche Gelenke. Aber unser erster Tag scheint so gut angekommen zu sein, dass ich mir sicher bin, dass der Studenten-Lifestyle auch hier bald schon durchschlägt!“