Hochschule

Serie Lieblingslernplatz von Studierenden

Gemütlich zu Hause

Archivartikel

Die letzten Stimmen aus unserer Serie haben öfters die Bibliothek als Lernort empfohlen, es gibt aber auch gute Gründe, sich am eigenen Schreibtisch auf die Klausuren vorzubereiten.

Anstatt immer in die Bibliothek der Uni zu fahren, lernt Tina Ratajczyk lieber bei sich zu Hause. „Ich pendle immer zur Uni und müsste dann fürs Lernen auch extra nochmal mit dem Auto hinfahren“, erklärt die 19-Jährige. „Außerdem ist es zu Hause einfach gemütlicher, ich kann bequeme Kleidung anziehen, mal eine Kaffeepause einlegen und mich dann mit meiner Schwester unterhalten.“ Die Mannheimer Studentin zieht ihr eigenes Zimmer auch als Lernort vor, weil es dort schön ruhig ist. Bevor sie aber lernen kann, heißt es für sie erstmal aufräumen. „Wenn es nicht ordentlich ist, nimmt mir das die Ruhe zum Lernen.“

Was die digitalen Medien betrifft, legt Tina das Handy beiseite, um Ablenkungen zu vermeiden, aber den Laptop muss sie auf dem Schreibtisch stehen haben. „Da ich ja von zu Hause aus lerne, kann ich nicht eben mal Literatur in der Bib nachschlagen. Deswegen muss ich dann über das Internet auf die Online-Bibliothek der Uni zugreifen und kann dort digital die meisten Texte lesen. Das klappt aber auch sehr gut.“

Tina studiert im Bachelor Medien- und Kommunikationswissenschaft im Hauptfach und Psychologie im Beifach. Erstsemestern rät sie dazu, immer in jede Vorlesung zu gehen. „In den Klausuren wird auch durchaus das abgefragt, was nur mündlich gesagt wurde. Deswegen sollte man sich sehr gewissenhaft Notizen machen und auch mit diesen lernen.“

Neben Klausuren werden an der Universität auch Hausarbeiten als Prüfungsleistung verlangt. Diese sind dann meisten so angedacht, dass sie in den Semesterferien geschrieben werden. „Ich schreibe lieber Klausuren als Hausarbeiten“, sagt Tina Ratajczyk. „Dann schreibt man sie noch am Ende der Vorlesungszeit. Wenn man dann die Klausur geschafft hat, kann man, hoffentlich guten Gewissens, in die Semesterferien gehen.“ kie